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00:15 03.03.2017
Von Rebekka Neander
Die CD- und DVD-Produktion der EDC beendet Ende Februar endgültig ihren Betrieb. Quelle: Rollenhagen (Archiv)
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Langenhagen

Im Langenhagener Rathaus ist man über das Ende des Insolvenzverfahrens zwar betrübt. Gleichzeitig aber ist die Wirtschaftsförderung längst im Gespräch mit den Neueigentümern der Fläche, der Thelen-Holding im Sitz in Essen. Sie hat zum 1. Januar 2017 die Besitzgesellschaft des Grundstückes übernommen und ist nun auf der Suche nach einem neuen Nutzer des Areals zwischen der A 2 und der Wohnbebauung In den Kolkwiesen. Inzwischen ist ein Vermietungs-Exposé auf dem Internetportal der Region Hannover einsehbar.

Wie Wirtschaftsförderer Jens Monsen am Dienstag auf Nachfrage berichtete, haben Vertreter der Thelen-Holding dreimal in Gesprächen bei der Stadt ausgelotet, welche Nutzungen dort möglich sind. In diesen Runden, an denen auch Bürgermeister Mirko Heuer und Stadtbaurat Carsten Hettwer teilgenommen haben, ging es laut Monsen zudem um die Lärmbelastung der Nachbarn im Norden. „Wir wollen sicherstellen, dass die Belastung für die Anwohner dort nicht steigt.“

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Ob der geltende Bebauuungsplan dort noch Luft nach oben zwischen der bisherigen Nutzung des Industriegeländes und der rechtlichen Vorgabe vorsieht, konnten am Dienstag weder Monsen noch Heuer im Detail beantworten. Gleichwohl sei beispielsweise eine angefragte neue Zuwegung von Norden aus seitens der Stadt kategorisch abgelehnt worden, sagte Heuer. „Wir haben zudem mit der Thelen-Holding vereinbart, dass wir zunächst bei unseren ansässigen Unternehmen erfragen, wer dort vielleicht expandieren möchte“, berichtete Monsen. Tatsächlich habe er dabei zwei Langenhagener Firmen im Sinn, die nach größeren Flächen suchten. Eine davon habe er bereits an die Thelen-Holding weitergeleitet.

Was auch immer auf dem Gelände passieren mag, wird mit der Stadt abzustimmen sein, sagte Monsen. Möglich sind auf dem Areal Umbauten der bestehenden Hallen, ebenso aber auch der Abriss und Neubau von Gebäuden. „Wir achten dabei darauf, dass beispielsweise der bestehende Lärmschutz durch den Riegelbau nach Norden beibehalten wird.“ Sollten durch einen Abriss neue Lücken entstehen, müsse gegebenenfalls eine Lärmschutzwand errichtet werden.

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