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Umland Langenhagen Nachrichten Weiherfelder planen einen Solarpark
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06:40 11.12.2014
Von Antje Bismark
Alle Hausbesitzer, die sich über den Solarpark informieren wollen, können einen individuellen Beratungstermin anfordern. Quelle: Archiv
Langenhagen

Zu einer ersten Versammlung kamen gut 40 Interessierte. „Wir wollen das Thema in den nächsten Wochen aktiv begleiten“, kündigt BfK-Sprecher Florian Windeck an und begründet das Engagement damit, dass der Verein den Weiherfeldern eine Alternative zu bisherigen Stromanbietern ermöglichen wolle. Finanziert werden solle das Vorhaben mit Privatinvestoren und Bürgerbeteiligungen. „Jedes Mitglied des Solarparks zahlt eine monatliche Nutzungsrate für Solar- und Ökostrom, die für zehn Jahre festgeschrieben ist“, sagt Windeck. Danach würden die Tarife und Anlagen neu bewertet und gegebenenfalls angepasst. Eine Betreibergesellschaft trage die Kosten für Installation, Wartung und Instandhaltung.

Alle Hausbesitzer, die sich über das Projekt informieren wollen, können per E-Mail an solar@30855.de einen individuellen Beratungstermin anfordern. Dies empfehle der Verein, sagt Windeck: Schließlich hänge die Wirtschaftlichkeit auch von Faktoren wie dem persönlichen Stromverbrauch ab.

Stadt sucht Energiesparer

Klimameister in der Region – diesen Titel strebt die Stadt Langenhagen für dieses Jahr an und benötigt dafür die Unterstützung der Einwohner. „Wer bereits auf erneuerbare Energien oder ein energieeffizientes Haus setzt, kann zum Erfolg beitragen“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl und appelliert an die Langenhagener, sich bei der Klimaschutzagentur zu melden. Ausgewertet werden die Disziplinen Solarenergie, Bioenergie mit Biogas und Holzheizungen, Windenergie, Kraft-Wärme-Kopplung sowie Gebäude mit Passiv-Neubauten und modernisierten Altbauten.

Stahl hofft auf ein gutes Ergebnis für Langenhagen, weil unter anderem die Fotovoltaikanlagen auf dem Dach der neuen Mensa (22,5 kW), bei der Firma Optro (18 kW) und beim Tierheim (40 kW) berücksichtigt werden. Weitere Informationen und den Meldebogen finden Interessierte im Internet unter co2ntest.de und in einer Broschüre, die im Rathaus ausliegt. Sie können per Mail hilfe@co2ntest.de und unter Telefon (0511) 22002224 angefordert werden.

Wann wird es morgens öffnen? Wie warm wird das Wasser sein? Wie viel wird eine Eintrittskarte kosten? All diese Fragen zum neuen Bad werden am Donnerstagabend beantwortet, auf Wunsch der Politik aber nicht öffentlich.

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