Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Stadt sieht sich für den Winter gerüstet
Umland Langenhagen Nachrichten Stadt sieht sich für den Winter gerüstet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
13:19 04.02.2018
Die Stadt sieht sich für den angekündigten Wintereinbruch gerüstet. Quelle: Sven Warnecke (Archiv)
Anzeige
Langenhagen

 Die nächsten Nächte werden kalt. Die Wetterprognosen kündigen für Langenhagen bereits am Sonntag Tiefstemperaturen von  Minus 2 Grad Celsius an. Die für den Winterdienst zuständigen Mitarbeiter der Stadtentwässerung rechnen bereits ab Montag mit weiteren Nachfrösten. In der Dienstagnacht sollen die Temperaturen noch weiter absinken – auf bis zu Minus 7 Grad Celsius.

„Wir verfolgen aufmerksam die Wettervorhersagen und haben uns entsprechend auf einen Winterdienst in der kommenden Woche vorbereitet“, sagt Thorsten Brockmann, Leiter des Betriebsdienstes der Stadtentwässerung (SE) Langenhagen.  Mit vier Groß- und vier Kleinfahrzeugen streuen seine Mitarbeiter bei Glätte die Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen und Hauptradwege ab beziehungsweise räumen diese bei Schnee. Zusätzlich würden fünf Handkolonnen für Sicherheit auf Überwegen, Fußgängerbrücken und an Bushaltestellen sorgen, teilt Brockmann ferner mit.

Anzeige

Für den Winterdienst hatte sich die Stadtentwässerung im vergangenen Jahr mit etwa 600 Tonnen Auftausalz, circa 30.000 Litern Natriumchlorid und rund 200 Tonnen Streusalz eingedeckt.  „Unser verlässlicher Einsatz ist das Eine“, betont Brockmann. „Das Andere, was bei Glätte ebenso entscheidend ist: Autofahrer, Zweiradfahrer und Fußgänger müssen ihr Verhalten den jeweiligen Gegebenheiten auf den Straßen und Wegen anpassen.“

 Das Winterdienstverzeichnis der Stadt umfasst etwa 390 Straßen, die in zwei Winterdienstklassen unterteilt sind. In der Winterdienstklasse A sind Kreisstraßen, Hauptstraßen, Ortsdurchfahrten und Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs gelistet. Diese werden als erstes geräumt. Beim Abstreuen der Fahrbahnen kommt Feuchtsalz zum Einsatz. Das hat im Gegensatz zum Trockensalz oder Sand/Salzgemisch den Vorteil, auf der Fahrbahn haften zu bleiben und nicht vom Fahrtwind der Fahrzeuge verweht zu werden, erläutert Brockmann.

 

Von Sven Warnecke

Anzeige