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Langenhagen In Wiesenau lebt es sich sicher: Bauten der KSG erhalten Qualitätssiegel
Umland Langenhagen

Qualitätssiegel für Bauten der KSG in Langenhagen: In Wiesenau lebt es sich sicher

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17:30 10.10.2019
Susanne Stöldt und Karl Heinz Range (Zweiter von links) sowie Siegfried Volker (rechts) nehmen für die KSG die Auszeichnung von Staatssekretär Stefan von der Beck entgegen. Quelle: Sabine Mossig/Stadt Langenhagen
Langenhagen

Das Wohnungsunternehmen KSG Hannover ist mit dem 50. Niedersächsischen Qualitätssiegel für sicheres Wohnen ausgezeichnet worden. Den Preis hat KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range jetzt im Langenhagener Ratssaal bei der Jahrestagung der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ (SiPa) aus den Händen von Stefan von der Beck, Staatssekretär im niedersächsischen Justizministerium, entgegengenommen. Mit der Auszeichnung werden die Bemühungen des Unternehmens im Langenhagener Stadtteil Wiesenau honoriert.

Diverse Kriterien müssen erfüllt werden

Um das Qualitätssiegel zu erhalten, müssen von den antragstellenden Wohnungsunternehmen verschiedene Kriterien erfüllt werden, die nachweislich ein sicheres Wohnen ermöglichen. Die Spanne reicht von einer ausreichenden Beleuchtung über Sauberkeit bis hin zur Belebung des Wohngebiets – so wie es die KSG zusammen mit der Stadt Langenhagen etwa im Quartierstreff in Wiesenau anbietet. Langenhagens Stadtbaurat Carsten Hettwer zeigte sich erfreut über das Siegel. „Ich glaube, dass es immer wichtiger wird, den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu geben“, sagte er. „Wenn dieses in vielen Projekten im Lande erfolgt, sollten wir davon Beispiele geben und berichten. Umso mehr bin ich glücklich, dass ausgerechnet ein Projekt in Langenhagen – und dann auch noch von unserer Gesellschaft KSG – prämiert wurde.“ Der gesamte Stadtteil Wiesenau profitiere von diesem Engagement, hob Hettwer hervor.

Sicherheit und Baukultur in Einklang bringen

Schwerpunkt der Veranstaltung im Ratssaal war das Thema „Sicherheit und Baukultur“. „Dass hier möglicherweise ein Spannungsverhältnis besteht, ist nicht ganz von der Hand zu weisen“, sagte Staatssekretär von der Beck. Manchmal wirkten Gebäude abweisend, Fußgängerzonen seien versperrt. Dies sei aber vielfach auch Ausdruck notwendiger Sicherheitsanforderungen. Es gelte, beides in Einklang zu bringen, denn „nicht nur Sicherheit ist wichtig, auch Baukultur ist ein hohes Gut“, betonte der von der Beck.

Quartierstreff-Managerin Claudia Koch (links) erläutert bei einem Rundgang ihre Arbeit und die bauliche Entwicklung in Wiesenau. Quelle: Juliane Stahl/Stadt Langenhagen

Bei einem anschließenden Rundgang in Wiesenau konnten sich die Teilnehmer der SiPa-Tagung von der im Stadtteil an den Tag gelegte Qualität überzeugen und sich die prämierten Gebäude anschauen. Ausgezeichnet wurden ein Gebäudeensemble der KSG an der Freiligrathstraße 7–16, an der August-Bebel-Straße 2–4b sowie an der Liebigstraße 20. Es handelt sich um insgesamt sechs Wohnblocks aus den Jahren 2013 bis 2018 mit zusammen 94 Wohneinheiten. Neben der technischen und gestalterischen Qualität wurde bei der Bewertung insbesondere das soziale Engagement der KSG hervorgehoben.

Zusammenschluss setzt sich für Sicherheit ein

Bei der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ (SiPa) handelt es sich um einen Zusammenschluss von 20 Partnern aus dem staatlichen wie nichtstaatlichen Bereich. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Sicherheit im Wohnumfeld sowie im öffentlichen Raum zu schaffen beziehungsweise zu stärken, um Kriminalität zu mindern und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern. Die SiPa wird vom Landespräventionsrat im niedersächsischen Justizministerium federführend koordiniert. Mehr zur SiPa, den Partnern, ihren Zielen und dem Qualitätssiegel gibt es unter www.sicherheit-staedtebau.de im Internet.

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Von Sven Warnecke

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