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Langenhagen #einanderhelfen: Freiwilligenagentur der Stadt sucht Ehrenamtliche
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#einanderhelfen: Freiwilligenagentur der Stadt Langenhagen sucht Ehrenamtliche

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10:03 22.03.2020
Wer etwa beim Einkaufen während der Corona-Krise helfen möchte, kann sich bei der Freiwilligenagentur Langenhagen melden. Quelle: Jens Büttner/dpa (Symbolbild)
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Langenhagen

In Zeiten wie diesen sind insbesondere ältere Menschen auf die Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern angewiesen. Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Freiwilligenagentur der Stadt dabei, eine neue Initiative unter dem Motto „#einanderhelfen – machen Sie mit“ zu gründen.

Für dieses bürgerliche Engagement sucht die Freiwilligenagentur Helfer, die andere Menschen bei Besorgungen unterstützen. Gleichzeitig können sich auch Bürger melden, die Hilfe benötigen. Die Stadt will die Kontakte knüpfen. „Damit schafft die Stadt eine Plattform und führt Angebot und Nachfrage zusammen“, sagt Ralph Gureck, Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation der Stadt.

„Jetzt ist die Solidarität aller gefragt“

„Jetzt ist die Solidarität aller gefragt“, erklärt Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer. Er ruft dazu auf, bei der Initiative #einanderhelfen mitzumachen oder sich helfen lassen. Die Bedarfsermittlung und das Zusammenführen mit den Ehrenamtlichen werde nach Auskunft von Gureck etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die Stadt sowie die Freiwilligenagentur bitten deshalb um Geduld, falls es nicht immer sofort eine Rückmeldung gebe.

Bürger, die sofort helfen möchten, können auch selbst in ihrem Haus aktiv werden und einen Aushang anbringen oder mit den Nachbarn sprechen. „Haben Sie besonders Menschen im Blick, die zu Hause leben und auf Hilfe angewiesen sind, jedoch im Hilfesystem nicht bekannt sind“, bittet der Bürgermeister. „Wir sind sicher, dass wir diese Situation gemeinsam meistern.“

Hier können Sie sich melden

Wer Menschen helfen möchte, kann sich montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter Telefon (0511) 73079988 oder per E-Mail an freiwilligenagentur@langenhagen.de melden.

Wer wiederum Hilfe benötig, kann ab sofort die Stadt kontaktieren. Anrufer geben bitte folgende Daten an: Name, Vorname, vollständige Anschrift, E-Mail-Adresse (wenn vorhanden), Telefonnummer und Geburtsdatum. Das kostenlose Bürgertelefon ist unter (0800) 7307000 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Zudem können Interessierte eine E-Mail an einanderhelfen@langenhagen.de richten.

Engelbostel: Ortsbürgermeisterin bietet Hilfe an

Auch Engelbostels Ortsbürgermeisterin Bettina Auras bietet aufgrund der Corona-Krise Hilfe an. Sollten Bürger bei der Versorgung von Lebensmitteln oder Medikamenten Unterstützung benötigen, kauft die Ortsbürgermeisterin gern ein. „Ich unterstütze Sie nach bestem Wissen und Gewissen“, sagt sie. Auras ist unter Telefon (0175) 9300688 erreichbar.

Langenhagener organisieren sich bei Facebook

Auch in den sozialen Netzwerken versuchen Menschen, anderen in der Krise zu helfen. So wurde in einer Facebook-Gruppe ein Post einer jungen Mutter geteilt, die mit ihrem Sohn anbot, für Menschen in Hannover und der Region einkaufen zu gehen. „Wir möchten in diesen Wochen nicht zu Hause sitzen, sondern unsere Zeit nutzen und Menschen Hilfe anbieten,“ schreibt sie. Dieses gelte für jene, die wegen des Coronavirus Hilfe benötigen, vor allem solche aus den Risikogruppen.

Auch bei anderen ist Nachbarschaftshilfe Trumpf. Mit den Worten „#nachbarschaftshilfe corona –und hoffentlich auch danach“ hat eine Nutzerin dies in anderen Langenhagener Facebook-Gruppen geteilt.

Corona-Krise: Sie helfen, wir berichten

Es muss nicht alles schlimm und beängstigend sein in diesen Zeiten der Corona-Krise. Wir suchen jetzt Ihre guten Ideen und mitmenschlichen Taten, um über sie zu berichten. Haben Sie uns etwas mitzuteilen? Dann schreiben Sie der Redaktion eine E-Mail an die Adresse langenhagen@haz.de.

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