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Lehrte ADFC diskutiert über den Radschnellweg
Umland Lehrte ADFC diskutiert über den Radschnellweg
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00:16 29.10.2018
Der ADFC in Lehrte fordert den Bau eines Radschnellweges nach Hannover. Quelle: Swen Pförtner
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Lehrte

Wird der Radschnellweg entlang der Bahn von Lehrte nach Hannover gebaut oder nicht? Oder entsteht er nur auf hannoverschem Gebiet und endet an der Lehrter Stadtgrenze? Um diese Fragen geht es in einer Diskussionsveranstaltung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) am Montag, 29. Oktober, ab 18.30 Uhr in der Alten Schlosserei an der Zuckerpassage. Dabei sollen Fachleute über den Stand der Dinge referieren.

Laut Peter Hofmann vom Lehrter ADFC werden Klaus Geschwinder, Teamleiter Verkehrsentwicklung bei der Region Hannover, und Verkehrsplanerin Sabrina Perlitius zunächst die Planungen vorstellen. An der anschließenden Diskussion werden sich auch Lehrter Kommunalpolitiker beteiligen. Unter anderem haben sich die Fraktionsspitzen angesagt.

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Für den ADFC steht indessen fest, dass immer mehr Berufpendler für den Weg zur Arbeit auf das Fahrrad umsteigen – trotz der schlechten Qualität der Radwege. Umweltbewusstsein, Gesundheitsaspekte und kalkulierbare Fahrzeit stünden dabei im Vordergrund. Außerdem würden E-Bikes nicht nur bei Senioren immer beliebter. Wichtig sei es, dass Radwege sicher und ohne lange Stopps befahren werden könnten, meint der ADFC. Wenn es einen Radweg zwischen Hannover und Lehrte gäbe, würde die Anzahl der Radpendler daher noch einmal deutlich steigen.

Hofmann meint, dass bei dem Projekt nun Lehrte am Zug ist. Die Region unterstütze das Vorhaben, das Land biete Fördergeld an. Lehrte hatte eine Beteiligung an dem Radschnellweg bislang abgelehnt, weil die Folgekosten noch unklar seien – etwa für die Unterhaltung von Fahrweg und Ampeln.

Von Achim Gückel