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Lehrte CDU kritisiert Pannenserie bei Ausbau der Backhausstraße
Umland Lehrte CDU kritisiert Pannenserie bei Ausbau der Backhausstraße
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17:45 17.03.2019
Der private historische Zaun eines Anwohners auf Betonsockeln befindet sich auf städtischem Grund. Quelle: Patricia Oswald-Kipper
Lehrte

Der Ausbau der Backhausstraße in Ahlten hat schon zu manchem Ärger für die Anwohner geführt. Kürzlich hatten diese kritisiert, dass der dortige Fußweg auf einer Seite zu schmal geraten sei. Die Stadt Lehrte hat dies jetzt eingeräumt. Bei den regelmäßig stattfindenden Baustellenkontrollen durch den zuständigen Fachdienst sei festgestellt worden, dass die Ausführung von den beschlossenen Ausbauplänen abweiche. Dort werde man nachbessern, kündigt Stadtsprecher Fabian Nolting an. Die CDU Ahlten dagegen spricht von einer neuen Panne und fordert von der Verwaltung „Aufklärung statt Ausflüchte“.

CDU: Gefahren für Fußgänger und Radfahrer

„Die aktuelle Baumaßnahme birgt Gefahren für Fußgänger, Radfahrer sowie Nutzer von Rollstühlen und Rollatoren“, moniert der stellvertretende CDU-Ortsverbandsvorsitzene Jens Jeitner. Die „mehr als eigenwillige“ Ausführung der Fußwege habe nach der Berichterstattung zahlreiche Ahltener angelockt. Kritik übt Jeitner auch daran, dass ein von Ortsbürgermeisterin Heike Koehler (CDU) vereinbarter Termin vor Ort von der Stadt ohne Angabe von Gründen abgesagt worden sei. „War so viel Transparenz im Umgang mit dem problembeladenen Bauprojekt durch die Stadtspitze nicht gewollt oder fehlten die Antworten?“, fragt sich Jeitner. Die Stadtverwaltung habe damit die Chance eines offenen und konstruktiven Dialogs vertan, den sie den Ahltenern versprochen habe. Auch der Ortsrat sei bislang nicht informiert worden.

Die CDU will jetzt wissen, warum die Stadt erst nach Hinweisen von Anliegern tätig geworden sei. Außerdem will sie Klarheit darüber, ob die Wiederherstellung wie in den Bauplänen vorgesehen ohne zusätzliche Kosten gewährleistet sei. Denn schon das gesamte Projekt mit dem Ausbau der Straße und der Erneuerung der Mischwasserkanalisation hatte sich nach den ursprünglichen Planungen von 883.000 auf knapp 1,3 Millionen Euro um rund 50 Prozent verteuert.

Keine Mehrkosten für Anlieger

Die Stadt teilt dazu mit, dass die beschlossene Gehwegbreite von 1,70 Meter nicht über die gesamte Länge des Gehweges eingehalten worden sei. Grund sei der in diesem Bereich vorhandene private historische Zaun auf Betonsockeln, der sich nicht auf privatem, sondern auf städtischem Grund befinde, sagt Nolting. Die Verwaltung werde nun aber sicherstellen, dass für den Gehweg zumindest die erforderliche Mindestbreite von 1,50 Meter erreicht wird. Dafür sollen entweder die bereits eingebauten Borde versetzt oder zusätzliche Pflasterstreifen eingebaut werden. „Mehrkosten für die Anlieger entstehen dadurch nicht“, betont der Stadtsprecher.

Darüber hinaus werde die für Rollstuhlfahrer nötige Breite von 1,10 Meter eingehalten – und zwar auf der gesamten Länge, auch in Engstellenbereichen wie etwa Leuchten und Schaltkästen. Sollten Anwohner dennoch weitere Hinweise haben, könnten sie sich unter Telefon (0 51 32) 50 52 29 an Markus Baumgarten, Leiter des städtischen Fachdienstes für Straßen und Verkehr, wenden.

Von Oliver Kühn

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