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Lehrte Dank Spende: Präventionsprojekt wird fortgesetzt
Umland Lehrte Dank Spende: Präventionsprojekt wird fortgesetzt
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14:36 22.03.2019
Auch der Letzte muss mit rauf: Im Pinguin-Spiel erklimmen die Zweitklässler den Mattenberg im Team. Quelle: Katja Eggers
Lehrte

Die Firma Helma Eigenheimbau hat ihr finanzielles Engagement für Lehrte fortgesetzt. Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk hat am Donnerstag von Gerrit Janssen, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, einen symbolischen Scheck im Wert von 25.000 Euro überreicht bekommen. Der Löwenanteil des Geldes ist zur Finanzierung des Gewaltpräventionsprojektes „I can do“ an Lehrter Grundschulen bestimmt. Ein kleinerer Teil kommt dem Müttercafé zugute, in dem Müttern verschiedener Nationalitäten bei Veranstaltungen wie gemeinsamen Frühstücken Infos und Hilfe im Alltag angeboten werden.

Respektvoller Umgang im Fokus

Helma-Vorstandsvorsitzender Gerrit Janssen (links) und Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk halten das Bild mit dem Dankeschön-Herz der Albert-Schweitzer-Schüler. Quelle: Katja Eggers

Die offizielle Übergabe der Spende ging am Donnerstag in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule über die Bühne. Zweitklässler der Schule waren im Rahmen des „I can do“-Projektes dort gerade mitten im „Pinguin-Spiel“ und erklommen gemeinsam einen Mattenberg. Sie zogen sich gegenseitig nach oben, bauten Räuberleitern und Brücken, damit keines der Kinder am Boden bleiben musste. Während im Pinguin Teamarbeit gefragt sei, stünden in anderen Spielen die Partnerschaft im Fokus, erklärte Olaf Zajonc, Gründer von „I can do“, dem hannoverschen Verein für Spiel, Sport, Bewegung und Soziale Arbeit.

Dreh- und Angelpunkt des Projektes zur Gewaltprävention ist ein gegenseitiger respektvoller Umgang. Dafür lernen die Grundschüler vier einfache Regeln: Stopp zu sagen, für sich selbst zu sprechen, achtsam mit sich und anderen umzugehen sowie eigene Fehler und die der Mitschüler zu akzeptieren. „Unsere Schüler haben diese Regeln total verinnerlicht und leben sie im Schulalltag“, erklärte Ulrike Heine, Lehrerin an der Auschule Steinwedel, an der das Projekt in Lehrte gestartet ist. Im Jahr 2017 wurde „I can do“ auf die Albert-Schweitzer-Schule ausgeweitet, in diesem Jahr kam noch die Grundschule An der Masch dazu. Mehr als 1.000 Grundschüler haben das Projekt mittlerweile durchlaufen.

„Klasse, wenn die Wirtschaft einspringt“

Teamarbeit gefragt: Die Kinder suchen gemeinsam nach Lösungen. Quelle: Katja Eggers

Helma hatte das Projekt von Anfang an mit mehreren großzügigen Spenden unterstützt. Mit der erneuten Spende kann die Arbeit zur Gewaltprävention nun fortgesetzt werden. Viele Kommunen hätten für solche Projekte mittlerweile zu wenig Geld. „Wenn dann die Wirtschaft einspringt, ist das richtig klasse – das erleben wir nicht oft“, betonte Zajonc. Auch Beate Forgber, Leiterin der Albert-Schweitzer-Schule, bestätigte, dass Projekte oftmals an der Finanzierung scheiterten. Umso mehr freuten sich Stadt und Schule, als Janssen auch für die Zukunft weitere Spenden zusagte. „Dass das Geld hier gut investiert ist, spüren wir seit Jahren“, sagte er.

Von Katja Eggers

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