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Lehrte Fridays for Future ruft wieder zum Klimastreik auf
Umland Lehrte

Lehrte: Fridays for Future ruft zum Klimastreik in Lehrte auf

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10:00 27.11.2019
Kinder und Jugendliche gehen auf die Straße: Am 29. November ist erneut Klimastreik in Lehrte. Quelle: Katja Eggers (Archiv)
Lehrte

Wenn am Freitag, 29. November weltweit wieder abertausende Menschen auf die Straße gehen und für den Schutz des Weltklimas demonstrieren, ist auch Lehrte wieder dabei. Die Lehrter Fridays-for-Future-Aktivisten rufen zum Klimastreik auf. Die Demonstration unter dem Motto #NeustartKlima beginnt um 10 Uhr am Neuen Zentrum. Für 11 Uhr ist die Abschlusskundgebung, ebenfalls im Neuen Zentrum, geplant. Unterstützt wird Fridays for Future in Lehrte auch erneut vom lokalen Gewerkschaftern – dem Verdi-Ortsverband Lehrte/Sehnde und dem DGB Ortsverband Lehrte. Deren Motto ist Workers for Future.

Aktivisten fordern neues Klimapaket

In fast 500 Städten in Deutschland soll am Freitag, dem vierten internationalen Klimaaktionstag, für einen Neustart der Klimaschutzbemühungen demonstriert werden. „Das Klimapaket muss erneuert werden, weil die Bundesregierung damit auf lokaler Ebene konsequenten Klimaschutz blockiert", sagt Luca Schneider von der Lehrter Fridays-for-Future-Gruppe zu den Beweggründen der erneuten Demo: Nicht nur aus seiner Sicht ist das von der Bundesregierung unlängst verabschiedete Klimapaket absolut unzureichend. Die Aktivisten fordern einen Neustart der Klimaschutzbemühungen in Deutschland, den Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 sowie eine ausgeglichene CO2-Bilanz bis zum Jahr 2035.

Am 20. September, dem Tag, an dem die Bundesregierung ihr Klimapaket verabschiedete, waren in Hannover mehr als 30.000 Menschen auf die Straße gegangen. Zeitgleich versammelten sich in Lehrte bei der dritten örtlichen Fridays-for-Future-Aktion fast 200 Klimaschützer. Unterstützt wurden sie dabei von Vertretern des DGB und Verdi. Und das wird auch diesmal so sein. „Klima retten! Workers for Future“ ist das Motto, unter dem die Gewerkschafter zum Mitmachen aufrufen.

Unterstützung von Gewerkschaftern

„Die jungen Leute, die freitags auf die Straße gehen, haben mit der Angst um die Zukunft recht“, sagt der Lehrter DGB-Vorsitzende Reinhard Nold. „Sie verdienen unsere Unterstützung.“ Er mahnt aber auch, dass Klimaschutz nicht gegen Arbeitsplätze ausgespielt werden dürfte.

Erstmals hatten Lehrter Schüler im Juni zur Klimademo aufgerufen. Damals nahmen rund 200 Kinder und Jugendliche teil. Der Demonstrationszug endete in einer Kundgebung am Rathaus. Die zweite Demonstration im August litt dann unter sehr geringer Beteiligung. Der Protestmarsch fiel aus. Am 20. September waren jedoch wieder Hunderte Lehrter auf den Beinen. Damals liefen in vielen Protestzügen in Deutschland auch viele Erwachsene mit.

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