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Lehrte Flohmarktpremiere im Lehrter Norden ist ein Renner
Umland Lehrte

Lehrte: In der Kernstadt zieht der erste Stadtteilflohmarkt

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14:02 12.08.2019
Beim Verkaufsstand von Sandra Schubert (von links) im Herzogweg schauen sich Uwe, Kornelia und Denise Roth aus Evern um. Quelle: Michael Schütz
Lehrte

Viele kleine Ortschaften haben schon seit Jahren ihre Dorfflohmärkte, bei denen etliche Bürger ihre Stände vorm Haus aufbauen. In Städten allerdings hat sich der Trend noch nicht durchgesetzt. In der Kernstadt Lehrte allerdings könnte jetzt etwas Ähnliches in Gang kommen. In der Hohnhorstsiedlung am gleichnamigen See ist jetzt Lehrtes erster Stadtteilflohmarkt über die Bühne gegangen.

Angefangen hatte es in einer Stichstraße des Herzogwegs. „Wir wollten eigentlich mit vier Hausbesitzern einen Flohmarkt in unseren Carports in Gang bringen“, sagte Mitorganisator Udo Gallowski, der am Herzogweg wohnt: „Dann haben das andere im Viertel mitgekriegt und gefragt, ob sie mitmachen könnten.“ Schließlich waren es nicht weniger als 55 Stände, die Kunden anlockten – neben jenen m Herzogweg unter anderem An der Yorckstraße und der Otto-Bödecker-Straße. Erkennungszeichen für alle Stände waren rote Luftballons.

Als Erkennungszeichen haben die Händler Luftballons aufgehängt. Quelle: Michael Schütz

In der Otto-Bödecker-Straße hatten zum Beispiel Doris und Frank Hesse vor ihrem Haus einen Stand aufgebaut. Bereits ab der ersten Stunde brummte das Geschäft: „Die Standgebühren haben wir raus und einmal essen gehen können wir auch schon.“ Die beiden würden es durchaus begrüßen, wenn die nächste Auflage bis zur Manskestraße ausgedehnt würde: „Das zieht noch mehr Leute an.“ Gallowski könnte sich das durchaus vorstellen. „Aber zunächst müssen wir mal Bilanz ziehen“, sagte er.

Auf der Suche nach Schallplatten und Büchern

Besucher wie die Familie Roth aus Evern würden sicher wiederkommen. Uwe, Kornelia und Tochter Denise schlenderten im Viertel von Stand zu Stand. „Ich suche Schallplatten der Sechziger- und Siebzigerjahre“, sagte Uwe Rohde. Tochter Denise war auf Bücher aus. „Ich bin eine Leseratte.“

Nicht nur die Aussteller hatten etwas vom ersten Hohnhorst-Flohmarkt. Der Überschuss aus den Standgebühren –5 Euro wurden pro Stand fällig – und dem Verkauf von Würstchen und Getränken geht zu gleichen Teilen an die Kita der Markuskirche und die Kita am Hohnhorstweg.

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Von Michael Schütz

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