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Umland Lehrte Nachrichten Hofstelle weicht für Einfamilienhäuser
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00:16 22.01.2017
Der Bagger der Firma Bähre macht der alten Werkstatt an der Kapellenstraße den Garaus. Scheune, Haus und Waschküche folgen. Quelle: Sandra Köhler
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Ahlten

"Ich sehe den alten Krüger noch sitzen und werkeln", erinnert sich Ortsbürgermeisterin Heike Koehler: "Der war immer sehr akribisch in seiner Arbeit." Doch diese Zeiten, an die sich alteingesessene Ahltener wohl gut erinnern, sind lange vorbei. "Die Besitzerin wohnt gar nicht mehr hier, es wird wohl 25 Jahre her sein", sagt Koehler: "Wir haben uns die Hofstelle noch einmal genau angeschaut, denn wir planen ja mit 'Lebendiges Ahlten' irgendwann ein Heimatmuseum zu errichten." Vielleicht, so die Hoffnung, seien ja einige Dinge zu verwenden.

Mit den alten Bodenfliesen und den Widmungsstein, in dem der Name des Bauherrn und das Baujahr eingelassen sind, sei das jedoch schwierig. Auch wenn die Kollegen von Bähre-Vorarbeiter Manuel Hermida-Lorenzo auf engem Raum abrisstechnisch wahre Wunder vollbringen  - einen einzelnen Stein aus der Fassade zu lösen, sei doch schwierig. Von den vier geplanten Häusern, deren Konzept die Baufirma dem Ortsrat vorgestellt hatte, seien ihrer Information zufolge bereits drei verkauft, sagt Koehler. Dies bestätigt die Verkaufsleiterin von Fischerbau Laatzen, Elisabeth Hamers: "Wir haben den Bauplatz in vier Grundstücke geteilt, auf denen Einfamilienhausbebauung, angepasst an das Umfeld entsteht."

Ohnehin ist das Interesse an Wohnraum in Ahlten groß, weiß die Ortsbürgermeisterin: "Es gibt viele Ortsansässige, die gerne ein Eigenheim in Ahlten hätte." Auch Anfragen ehemaliger Ahltener, die etwa aus Hannover wieder zurück in die  alte Heimat wollten, bekomme sie häufig. "Bei uns ist momentan nichts frei, keine Wohnung, kein Haus." Insofern begrüße der Ortsrat das künftige Neubaugebiet an der Hannoverschen Straße/Ecke Raiffeisenstraße sehr: "Es gibt schon eine Warteliste."

In nicht allzu weiter Zukunft - um Ostern herum - wird auch die Hofstelle Fritzemeier an der Backhausstraße aus Ahlten verschwinden. An ihrer statt werden im "Wohnpark Ahlten" seniorengerechte Wohnungen entstehen. "Mit einem Atrium, in dem die Bewohner Kontakte knüpfen können, wenn sie es denn wollen", sagt Koehler. Enorm wichtig bei allem Wachstum sei es, die Infrastruktur nicht zu vernachlässigen. So leide die 50 Jahre alte Schule ohnehin schon unter Raumnot. "Wir haben bei der Stadt beantragt, Planungskosten in den Haushalt einzustellen, um beurteilen zu können, was passiert, etwa ob wir aufstocken oder anbauen können."

Fotostrecke Lehrte: Hofstelle weicht für Einfamilienhäuser

Von Sandra Köhler

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