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Nachrichten Antikriegshaus vergibt Friedenspreis für Journalismus
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04:46 12.03.2018
Das Antikriegshaus in Sievershausen. Quelle: Archiv
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Sievershausen

 Das Antikriegshaus und die Stiftung „Frieden ist ein Menschenrecht“ schreiben zum 15. Mal den Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung aus. Er wird für hervorragende journalistische Arbeit zum Themenfeld Konflikt und Frieden vergeben und ist mit 5000 Euro dotiert. Nominiert werden können dabei einzelne Journalisten ebenso wie Teams, Redaktionen und Medien aus dem In- und Ausland, die außergewähnliche Berichterstattungen über Konflikte und Friedensprozesse veröffentlicht haben.

Die Sievershäuser Ermutigung wird seit 1988 in zweijährigem Rhythmus vergeben. Die Vergabe des Preises findet jeweils in zeitliche Nähe zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember statt. Die Ausschreibung erfolgt zu wechselnden thematischen Schwerpunkten. In diesem Jahr geht der Preis an Journalismus, der „aufklärerischem Anspruch entspricht, unabhängig berichtet und dafür gegebenenfalls auch persönliche Risiken und Nachteile in Kauf nimmt“. So heißt es in der schriftlichen Formulierung. 

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Dem unabhängigen Journalismus komme in unübersichtlichen Zeiten eine besondere Verantwortung zu und das Thema Konflikt und Frieden sei „in besonderem Maße anfällig für Propaganda und Sensationsjournalismus“.

2016 war die Sievershäuser Ermutigung an den Verein Amica aus Freiburg gegangen, der mit traumatisierten Flüchtlingen arbeitet. Zwei Jahre zuvor war das Forum ZFD für seine Arbeit in der zivilen Konfliktbearbeitung geehrt worden.

Von Achim Gückel

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