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08:35 07.11.2015
Von Achim Gückel
Mit Kelle und Mörtel: Bürgermeister Klaus Sidortschuk versieht Maurerarbeiten am Grundstein. Claus Schulze (von links), Architekt des Quartier 16, sowie Frank Wersebe und Daniel Koch von der Lehrter Wohnungsbaugesellschaft schauen ihm zu. Quelle: Achim Gückel
Lehrte

Eines steht schon bei der Grundsteinlegung fest: Das Quartier 16 ist kein Flop. Von den 45 Mietwohnungen, die bis Ende 2016 in dem Gebäudekomplex entstehen sollen, sind schon jetzt 41 fest vergeben. Diese Zahl nannte Frank Wersebe, Geschäftsführer der Lehrter Wohnungsbaugesellschaft gestern.16 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Neubau, der das Bild eines Teils der Lehrter City stark verändern wird.

Besonders lobende Worte fand gestern Bürgermeister Klaus Sidortschuk für das Projekt. Das Quartier 16 werde der City „viel neues, gutes Leben“ einhauchen, sagte er. Es sei ein Paradebeispiel für modernes und zentrumsnahes Wohnen und weit und breit einzigartig. So seien etwa alle wichtigen Anlaufpunkte in der Stadt, vom Bahnhof über die Schulen bis zum Stadtpark, innerhalb von drei Minuten erreichbar.

Der Bürgermeister rekapitulierte auch die Vorgeschichte des Bauvorhabens - vom Abriss des alten Fachgymnasiums an dieser Stelle bis hin zum Kampf um die neue Bebauung. Sidortschuk erinnerte an die hohen Ansprüche aus Verwaltung und Politik, die etwa eine Tiefgarage sowie einen hohen energetischen Standard umfassten. All diese Ansprüche werde das Quartier 16 nun erfüllen.

Ein weiteres Indiz für die Bedeutung des Neubaus: Zur Feier an der Baugrube kamen gestern außerordentlich viele Lehrter Kommunalpolitker, darunter alle Fraktionsvorsitzende. Sie sahen, wie Sidortschuk eine Metallhülse in den Grundstein versenkte, in der sich unter anderem eine HAZ von gestern, Münzgeld und eine Gästeliste befanden. Gemeinsam mit Wersebe und Architekt Claus Schulze mauerte der Bürgermeister die Hülse dann ein.

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