Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Förderer knacken die 1-Million-Euro-Grenze
Umland Lehrte Nachrichten Förderer knacken die 1-Million-Euro-Grenze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:07 27.11.2017
Stolz auf die Arbeit des Fördervereins: Werner Mellenthin (von links), Anke Behrensdorf, Felicitas Steinke und Irene Reinert freuten sich beim Kolumbientag in der St-Bernward-Gemeinde über die hohe Spendenbereitschaft und den Erlös aus dem Verkauf von selbstgemachten Marmeladen und Adventskränzen. Quelle: Susanne Hanke
Anzeige
Lehrte

 Das Ziel ist erreicht. Bei seinem Kolumbientag am Sonntagnachmittag im Pfarrheim der St.-Bernward-Gemeinde hat der Verein Kolumbienhilfe eine magische Grenze übersprungen. Er hat seit seiner Gründung im Jahr 1975 mehr als 1 Million Euro Spendengelder eingesammelt. Das hat er in vielen, mitunter ganz kleinen Schritten geschafft. Etwa beim Kuchenverkauf. Um 15.30 Uhr schon war beim Kolumbientag im Gemeindesaal der selbstgebackene Kuchen ausverkauft, es klingelte in der Kasse, und Vereinschef Werner Mellentin machte sich auf dem Weg, die von Bahlsen gespendeten Kekse auf den Tisch zu bringen.

Seit 42 Jahren schon unterstützt die Kolumbienhilfe Projekte in der Provinz Popayan in Zusammenarbeit mit dem Orden Misioneras de la Madre Laura. Angefangen habe alles mit Spenden für die Schulspeisung und Kleiderspenden, erinnerte sich Mellentin. Seit 1991 ist die Kolumbienhilfe ein eingetragener Verein. Seitdem fließen auch Zuschüsse aus öffentlichen Kassen, etwa vom Bund, um Großprojekte wie den Bau von drei Brücken über Gebirgsbäche zu fördern.

Anzeige

Weiterhin hat der Verein Geld für den Ankauf einer Zuckerrohrpresse, die Einrichtung einer Dorfbäckerei, den Kauf eines Lastbusses, den Betrieb eine Kaffeerösterei oder für die Reparaturen an von Unwettern zerstörten Häuser eingesetzt. Als Erlös des Kolumbientages am Sonntag stand schließlich die stolze Summe von 5131 Euro zu Buche. Zusammen mit den etwa 996.000 Euro die seit 1975 schon zusammenkamen, macht das nun mehr als 1 Million.

Von Susanne Hanke

Anzeige