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Lehrte Schüler kochen für das Klima
Umland Lehrte Schüler kochen für das Klima
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00:17 19.11.2018
Robin Koch und Jolie Rückert haben viel Spaß beim Zubereiten der Brotaufstriche. Quelle: Patricia Oswald-Kipper
Lehrte

Was unsere Speisen mit Umweltschutz und Klima zu tun haben, haben Schüler der neunten Klasse der Realschule bei einer Klimakochwerkstatt des Umweltzentrums Hannover erfahren. Die 15 Schüler des neunten Jahrgangs des Wahlpflichtkurses Hauswirtschaft bereiteten einen gesunden Mittagssnack selbst zu. Es gab Brotaufstriche mit Kräutern und Frischkäse, mit Roten Beeten und Kichererbsen sowie mit Kürbis und Linsen. Die Rezepte wie auch die Lebensmittel stellte das Umweltzentrum.

Mika Hampe vom Umweltzentrum (Mitte) bespricht mit Jolie Rückert und Robin Koch das Rezept für den Brotaufstrich. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Für die Aufstriche wurde in den drei Schülergruppen emsig rote Beete, Karotten, Äpfel, Knoblauch und vieles mehr geschnippelt und gekocht. Nach rund 20 Minuten waren die ersten leckeren Aufstriche fertig. „Das macht viel Spaß, ich koche auch zu Hause sehr gerne“, strahlte Robin Koch. Auch Jolie Rückert hatte viel Spaß an den hauswirtschaftlichen Arbeiten. „Ich mache das gerne. In dem Kurs will ich mal schauen, ob mir diese Arbeiten liegen“, meinte sie im Hinblick auf die anstehende Berufs- beziehungsweise Ausbildungsplatzwahl.

Elisabeth Seiler vom Umweltzentrum Hannover hatte mit den Jugendlichen vorher anschaulich über klimafreundliche Lebensmittel diskutiert – und erklärte dabei auch wie man solche erwerben kann. „Man sollte vor allem Obst oder Gemüse kaufen, das aus der Region kommt“, so Seiler. Es gehe vor allem um die langen Fahrtwege, die etwa Erdbeeren im Dezember klimaunfreundlich machten. Die Umweltexpertin hielt die Jugendlichen zudem an, beim Einkauf genau auf die Verpackung zu schauen, „denn manchmal kommt das Obst von weit her – und es wurde in Deutschland lediglich abgepackt“, klärte sie auf.

Das Umweltzentrum ist mit der Klimakochwerkstatt in der Realschule Lehrte zu Gast. Quelle: Patricia Oswald-Kipper/Privat

Die Klimakochwerkstatt des Umweltzentrums ist für jede Schule einmal kostenlos. Die Aktion für unter anderem von der Sparkassenstiftung gefördert. „Wir wollen den Schülern damit zeigen, wie einfach es ist gutes Essen herzustellen –und das auch noch klimafreundlich“, sagte Seiler. Auch Hauswirtschaftslehrerin Freya Kirsche freute sich über die Abwechslung für die Schüler. Es ist schön, mal Externe zu haben, die den Kurs leiten. Da sind die Schüler gleich viel aufmerksamer“, bemerkte sie.

Die Schüler des an der Schule so beliebten Wahlpflichtkurses waren die gesamten zwei Stunden mit Feuereifer dabei. Sie konnten es kaum erwarten, mit ihren Aufstrichen fertig zu werden. Zum Schluss wurde alles gemeinsam probiert und gegessen. Elisabeth Seiler hatte dafür extra frisches Brot mitgebracht. Für die Schüler und ihre Lehrerin Freya Kirsche war nach dem Probieren klar, dass es nicht immer fleischhaltige Aufstriche sein müssen: „Das schmeckt wirklich sehr lecker“,waren sich alle einig.

Von Patricia Oswald-Kipper

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