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Neustadt Das ist die erste Frau an der Spitze der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde
Umland Neustadt

Das ist die erste Frau an der Spitze der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Neustadt

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06:00 27.09.2019
Gisela Sommer Quelle: privat
Neustadt

Zuletzt ist es etwas still geworden um die evangelisch-freikirchliche Gemeinde in Neustadt. Nun haben die Freikirchler sich eine neue Leiterin gewählt, die das ändern will. Gisela Sommer will die Gemeinde stadtweit wieder mehr ins Gespräch bringen, wie sie nach ihrer Wahl berichtet.

Gemeinde hat 110 Mitglieder

Die Gemeinde mit ihren 110 Mitgliedern tritt in Neustadt ohnehin öfter in Erscheinung, als das vergleichbare Institutionen in anderen Städten tun: Sie betreibt immerhin drei Kindertagesstätten, nämlich Abenteuerland, Regenbogenland und Auenland, hat auch eine Familien- und Lebensberatung im Angebot. Künftig sollen auch wieder öfter Gäste auf dem Gemeindegelände an der Nienburger Straße willkommen geheißen werden, wie Sommer sagt. Konzerte oder besondere Gottesdienste könnten dazu beitragen.

Leitungsteam ist auf Pastorensuche

Noch beschäftigt sich das Leitungsteam mit der Suche nach einem Pastor. Die Gemeinde hatte sich Ende 2017 von Ole Hinkelbein getrennt, wegen unterschiedlicher Vorstellungen, wie das Amt auszufüllen sei. Er ist inzwischen in Jever tätig. Doch ein Nachfolger ist nicht leicht zu finden. So übernehmen die Freikirchler die meiste Arbeit in der Gemeinde weiterhin selbst, wie es ihrem Anspruch ohnehin entspricht: Die Neustädter Gemeinde wurde vor inzwischen 58 Jahren von Baptisten der Rufer-Bewegung gegründet, sie halten viel vom Laientum, der Ausübung des Glaubens neben dem Hauptberuf.

Die Hälfte ist in der Gemeinde engagiert

Von den 110 Mitgliedern zählt Sommer 50 bis 60 zum „harten Kern“, die die Gemeindearbeit in zahlreichen Teams untereinander aufteilen. Und 70 Mitglieder sind kürzlich auf eine Gemeindefreizeit nahe Detmold mitgekommen. „Alle seine und deine Farben“ lautete das Thema, zu dem sich die Mitglieder auf die Suche nach ihren persönlichen Gaben machten – auch unter dem Aspekt, wie sie sie ins Gemeindeleben einbringen können.

Sommer will die Türen der Gemeinde öffnen, Gäste dort willkommen heißen. Und auch die jungen Leute sollen ihren Platz in der Gemeindearbeit finden. „Das bedeutet auch, dass man ihnen Verantwortung überträgt und sie machen lässt“, sagt sie.

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