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Neustadt Nabu gibt Tipps rund um den Igel
Umland Neustadt

NABU Neustadt gibt Tipps rund um den Igel

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18:32 07.10.2019
Igel sind in den meisten Gärten gern gesehene Besucher. Quelle: Foto: pixabay.com
Neustadt

Er sieht niedlich aus und ist nicht nur für Kinder ein echter Symphatieträger: der Igel. Mit ihren süßen Stupsnasen und den kleinen Knopfaugen rühren die Tiere im Herbst immer wieder die Herzen der Menschen. Die Insektenfresser sind, wenn sich die Blätter färben, auf der Suche nach einem Winterquartier, stromern durch heimische Gärten oder öffentliche Grünanlagen.

Igel sind gefährdet

„Obwohl die meisten Menschen schon einmal einen Igel gesehen haben, ist der kleine Insektenfresser gefährdet“, sagt Ulrich Stahl vom Nabu Neustadt. Gemeinsam mit Karolin Schütte lädt er für Mittwoch, 16. Oktober, ab 19.30 Uhr, in das Veranstaltungszentrum Leinepark, Suttorfer Straße 8, Neustadt, ein. Die Mitarbeiterin der Wild- und Artenschutzstation Sachsenhagen will über die kleinen Wintergäste berichten und Tipps geben, wie man den Tieren durch die kalte Jahreszeit helfen kann.

Nahrungsangebot wird knapper

Jetzt ist die richtige Zeit, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot für Igel deutlich knapper. Die Alttiere beginnen jetzt, ihr Winternest zu bauen, und Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. Das ideale Winterquartier bestehe aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Ausgesucht werden die Quartiere wenn die Bodentemperaturen anhaltend um null Grad liegen, heißt es vom Nabu. Schutz gegen Kälte finden die Insektenfresser in Erdmulden, unter Hecken oder in Reisighaufen. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten könne man zusätzlich ein Igelhäuschen aufstellen. Wer Tieren einen dauerhaften Platz bieten möchte, könne zum Beispiel den Reisighaufen mit einer Basis aus Feldsteinen versehen.

Umfassendere Informationen rund um die Tiere gibt es am Mittwoch, 16. Oktober, ab 19.30 Uhr, im Veranstaltungszentrum Leinepark, Suttorfer Straße 8, Neustadt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Von Mirko Bartels

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