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Umland Neustadt Nachrichten

Cityring: Noch spricht keiner dagegen

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15:14 28.11.2019
Von Kathrin Götze
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Neustadt

Demnach wird die Wunstorfer Straße zwischen Bahnhofskreuzung und Theodor-Heuss-Straße zur Einbahnstraße Richtung Norden, die Leinstraße in Richtung Süden.

Neustädter Politiker sind aufgeschlossen: „Man sollte nichts unversucht lassen“, meint etwa Klaus-Peter Sommer, Ortsbürgermeister und SPD-Fraktionschef im Rat. An Details müsse noch gefeilt werden, „man muss eine gute Lösung finden, um die Schlosskreuzung zu entlasten“, sagt er.

Auch CDU-Mann Klaus Hibbe sieht den Test positiv: „Großer Gewinner wird die Strecke vor dem Bahnhof, anderswo nimmt der Verkehr zu“, sagt er. Man müsse den Versuch kritisch begleiten und fachgerecht auswerten, sagt er. Das sieht auch Willi Ostermann (UWG) so: „Ich befürworte den Feldversuch. Wenn wir aber nach drei Monaten merken, es läuft gar nicht, müssen wir den Mut haben, abzubrechen“, meint er. Polizeichef Manfred Henze ist erfreut über den Vorschlag. Er hatte vor Jahren wiederholt angeregt, die alte Planung doch noch einmal aufzugreifen, will nun bei der Umsetzung auch auf Details achten.

Eine erste Debatte gibt es im Ortsrat am Mittwoch, 4. Februar, 19 Uhr, im Sitzungssaal Nienburger Straße. Wer vorab der Leine-Zeitung seine Meinung sagen will, erreicht uns unter Telefon (0 50 32) 96 43 14 oder per E-Mail an neustadt@leine-zeitung.de.

Alte Idee

Ein Kaufmann erinnert sich

Einem machte die Zeitungslektüre am Mittwoch besonders viel Spaß. Mit einem breiten Lächeln kam Klaus Meyer am Vormittag in die Redaktion. „Die Idee mit dem Ring aus Einbahnstraßen habe ich 1974 in einer Bürgerversammlung geäußert – darauf hat mich Stadtdirektor Felix Rohde als Spinner bezeichnet“, sagt der Kaufmann, der einmal ein Geschäft für Uhren, Schmuck und Optik an der Marktstraße betrieb. Damals existierte allerdings die Herzog-Erich-Allee noch nicht und der Verkehr der Bundesstraße 6 lief durch die heutige Fußgängerzone.