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Umland Neustadt Nachrichten Diakonie baut Pflegeeinrichtung in Mandelsloh
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00:35 12.04.2018
Wiebke Messerschmidt (Mitte) und Dagmar Brusermann (3.v.rechts) von der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser zeigen einen Entwurf des Hauptgebäudes. Die Diakonie setzt das Projekt gemeinsam mit ihren Partnern in Mandelsloh um. Quelle: Benjamin Behrens
Mandelsloh

 Am Ortsrand gelegen und gleichzeitig zentral? In Mandelsloh geht das. Im Neubaugebiet Wiklohstraße, unweit von Grundschule, Kindergarten und Einkaufsmöglichkeiten, entsteht eine Pflegeeinrichtung der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser (Dalm). „Wir befinden uns in der Vorbereitung des ersten Auftritts der Gruppe, die sich stark macht für selbstbestimmtes Wohnen in Mandelsloh“, sagt Dagmar Brusermann, Vorstandsmitglied der Dalm. Auf der Robby-Messe wird das Projekt mit einem Stand präsent sein. 

Tagespflege, Mietwohnungen und Eigentumswohnungen für alle offen

2019 soll die Einrichtung mit 20 Tagespflegeplätzen, 16 seniorengerechten Mietwohnungen mit zwei bis drei Zimmern sowie zwölf Zimmern für eine  Wohngemeinschaft eröffnen. Zusätzlich bietet der Investor und Projektentwickler, die Casa Baubetreuung, 16 Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen an, die in zwei Nebengebäuden liegen. Das Projekt trägt den Arbeitstitel „Quartier Mandelsloh“. Rund 6 Millionen Euro lässt sich der Investor aus Sulingen das Projekt kosten.

Es ist nicht die erste Kooperation zwischen der Diakonischen Altenhilfe und Casa.  Am Firmensitz Sulingen steht eine gemeinsam umgesetzte Senioreneinrichtung. Auch die Immobilien- und Servicegesellschaft Himmelsthür und Architekt Lars Stürmer sind erprobte Partner für die Dalm – in Wunstorf entwarf Stürmer den Neubau einer Senioreneinrichtung an der Albrecht-Dürer-Straße.

Diakonische Altenhilfe betreibt bereits St.-Nicolai-Stift 

„Unsere Erfahrung liegt eigentlich eher im stationären Bereich, jeder kennt das Altenzentrum St. Nicolaistift“, sagt Dagmar Brusermann. Die Diakonie wolle sich allerdings auch im ländlichen Bereich einbringen, dort sei teilstationäre und ambulante Pflege die bessere Lösung, sagt Brusermann. Daher sei die Diakonie auf der Suche nach Wohnungen gewesen. „Nachbarschaftliche Unterstützung ist das große Ziel“, sagt Brusermann.

Sobald die Bagger rollen, wird auch der Arbeitskreis der Rieckenberg-Stiftung um deren Vorsitzenden Bodo Messerschmidt ein Langzeitprojekt abschließen können. „Wir sind seit über 20 Jahren dabei, betreutes Wohnen hier in Mandelsloh voranzubringen“, sagt Messerschmidt. Inzwischen arbeitet die zweite Generation an der Umsetzung: Tochter Wiebke Messerschmidt ist die zuständige Projektleiterin bei der Diakonischen Altenhilfe. 

Invdividualität und aktiver Alltag im Vordergrund

Ob Tagespflege oder betreutes Wohnen: Im Vordergrund stehe, Freiraum für ein individuelles Leben zu lassen. Einsam soll niemand werden im Quartier Mandelsloh. „Da bietet sich ganz viel an“, sagt Projektleiterin Messerschmidt. Allein die Nähe zum Gelände der Kita dürfte für Leben sorgen. Eine auf dem Areal vorgesehene Mensa soll ohnehin auch von Kindern und Senioren gemeinsam genutzt werden. Für den ehemaligen Schießsstand des Schütenvereins Mandelsloh wird auch eine Nachnutzung angedacht, Details sind noch offen. Der Verein Herbst-Zeitlos wird zudem stundenweise die Bewohner im Alltag betreuen.

Von Benjamin Behrens

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