Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Die spontane Trauung nie bereut
Umland Neustadt Nachrichten Die spontane Trauung nie bereut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:11 06.01.2015
Von Kathrin Götze
Spontan verlobten sie sich 1942, heirateten vor 70 Jahren – und noch heute sind Adele (91) und Kurt Hoffmann (93) glücklich miteinander.Götze Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Denn im Vereinsleben der Stadt haben die beiden viel bewirkt, haben zum Beispiel die Leinegarde 1969 von Grund auf wieder aufgebaut, als der Verein kurz vor dem Ende stand. Heute ist Kurt Hoffmann Ehrenvorsitzender des Trompeter-Showcorps, das im Oktober sein 50-jähriges Bestehen feierte. Liederkranz, Gesangverein, Sozialverband, Kriegsgräberfürsorge - Hoffmanns waren vielfältig engagiert. „Wir mögen die Menschen, haben auch beruflich viel mit Publikum zu tun gehabt“, erzählt der 93-Jährige. Er hat nach unterschiedlichen Stationen jahrzehntelang bei der Stadtverwaltung gearbeitet, seine Frau unter anderem im Kaufhaus Hibbe.

Die beiden gebürtigen Schlesier lernten sich in den Kriegswirren 1942 kennen, Kurt Hoffmann war Soldat, Adele hatte seine Adresse von einer Freundin gemopst, weil die immer von dem schicken „Schwarzen“ schwärmte, dem Panzersoldaten in der schwarzen Uniform. „Eigentlich wollte ich ihr nur einen Streich spielen, habe ihm auch geschrieben.“ Doch es kam zum ersten Treffen, der Mann war begeistert von der sportlichen und schlagfertigen jungen Frau. Im Fronturlaub verlobte sich das Paar spontan, heiratete zwei Jahre später - und hat das nie bereut.

„Ich bin katholisch, er ist evangelisch - aber über Kinder, Geld und Religion haben wir nie gestritten“, sagt Adele Hoffmann.

Sieben Stolpersteine erinnern bisher im Zentrum Neustadts an vertriebene Juden - neun weitere sollen kurzfristig verlegt werden.

05.01.2015

In der Frage, wie viele Geschwindigkeitskontrollen auf Neustadts Straßen sinnvoll sind, gehen die Meinungen weit auseinander. Der Polizeichef will die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung, warnt aber vor Abzocke.

05.01.2015

Zweimal pro Monat tauscht Gastronom Björn Penno ehrenamtlich die heimische Küche - das Jedermanns an der Marktstraße - gegen die in der Nienburger Gemeinschaftseinrichtung „Neue Burg“ für seelisch behinderte Menschen.

04.01.2015