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Umland Neustadt Nachrichten Fracking-Gegner weiter in Sorge
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19:27 15.07.2014
Nach Aussage eines Unternehmenssprechers von Exxon liegen die Fracking-Pläne im Mühlenfelder Land momentan auf Eis. Quelle: Symbolbild
Neustadt

Beim Fracking, die Bezeichmnung steht für Hydraulic-Fracturing, werden kleinste Gaseinschlüsse mit flüssigen Chemikalien aus tiefen Gesteinsschichten gelöst.

Nach Aussage eines Unternehmenssprechers von Exxon liegen die Fracking-Pläne im Mühlenfelder Land allerdings momentan auf Eis. Trotzdem bleibt die Bürgerinitiative NRÜ gegen Fracking wachsam, hat ein sogenanntes Eckpunktepapier kritisch gelesen, das Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) vereinbart haben.

Danach soll das sogenannte unkonventionelle Fracking, oberhalb von 3000 Meter Tiefe bis 2021 nicht erlaubt sein. Arndt Linnemann von der Bürgerinitiative sagt, seine Organisation begrüße, dass die Bundespolitik sich mit dem Thema auseinandersetzt. „Uns geht das Papier aber nicht weit genug“, sagt er.

Es gebe darin keine Aussage darüber, wie die mit Chemikalien versetzte Frackflüssigkeit entsorgt werde. Zudem bemängelt er, dass für derlei Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben sei. Auch der Bundestagsabgeordnete Sven Kindler (Grüne) ist gegen Fracking. Bei einem Besuch seiner Neustädter Parteikollegen sucht er morgen, ab 15.15 Uhr, an der potenziellen Bohrstelle bei Dudensen, das Gespräch mit Betroffenen. Interessierte sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen, der Treffpunkt liegt an der Roderbruchstraße.

Von Susanne Döpke

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