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18:24 05.01.2015
Stolpersteine wie diese sollen künftig in Neustadt an vertriebene Juden erinnern. Quelle: Susanne Doepke (Archiv)
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Neustadt

Martha und Kurt Hünerberg, Leopold und Paula Rosenbaum, beider Kinder Lotti und Kurt Leopold, Jenny Meinrath und ihre Söhne Otto und Walter - sie waren Neustädter, lebten und arbeiteten in der Stadt und mussten sie doch irgendwann zwischen 1935 und 1938 verlassen, wurden vertrieben oder deportiert. Nur Rosenbaum Junior und die drei Meinraths überlebten Krieg und nationalsozialistische Gewalt. Alle vier emigrierten nach Südamerika.

Der Arbeitskreis Regionalgeschichte, vor allem dessen Sprecher Hubert Brieden, hat die Geschichte der Neustädter Juden aufgearbeitet und hat sich für ein angemessenes Gedenken an die Mitbürger von einst eingesetzt. Im März 2013 wurden daraufhin die ersten sieben Stolpersteine im Stadtgebiet verlegt - jeweils in unmittelbarer Nähe des letzten Wohnortes jedes der Opfer. Der Arbeitskreis selbst finanziert die Aktion, sammelt Spenden dafür.

Jetzt ist Geld für die nächsten Steine vorhanden. Brieden hat der Stadt die Namen der Menschen vorgeschlagen, an die erinnert werden soll. Der Ortsrat der Kernstadt, davon ist auszugehen, wird den Vorschlägen in öffentlicher Sitzung am Mittwoch, 14. Januar, zustimmen. Das Gremium tagt ab 19 Uhr im Ratskeller. Die Aktion geht weiter. Der Arbeitskreis Regionalgeschichte sammelt weiter Spenden - es gibt ein Sonderkonto bei der Hannoverschen Volksbank - um weitere Steine finanzieren zu können.

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