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Umland Neustadt Nachrichten

Neustadt: Versorgungsbataillon 141 übt bei Noble Jump

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08:00 04.06.2019
Fahrzeuge des Versorgungsbataillons 141 stehen für den Abmarsch nach Polen bereit. Quelle: Bundeswehr
Luttmersen

Das Versorgungsbataillon 141 aus Luttmersen beteiligt sich mit Soldaten der 1. und 4. Kompanie an der Nato-Übung Noble Jump im polnischen Sagan. Das Bataillon ist Teil der schnellen Eingreiftruppe der Nato und leitet die Versorgung der schnellen Eingreiftruppe der Nato (VJTF –Very High Readiness Joint Task Force).

4. Kompanie betreibt einen Rasthof bei Berlin

In den vergangenen Tagen haben sich mehr als 200 Soldaten mit gut 100 Fahrzeugen aus der Wilhelmstein-Kaserne auf den Weg gemacht, um die erste Etappe der Übung – die sogenannte Verlegung – zu meistern. So hat die 4. Kompanie auf dem Truppenübungsplatz Lehnin kurz vor Berlin einen Rastraum betrieben, der in etwa vergleichbar mit einem zivilen Rasthof ist, erklärt Oberleutnant Stefanie France, Sprecherin des Versorgungsbataillons 141. „Außerdem wird sie von dort aus logistisch unterstützen und den Kameraden in Polen Güter wie Kraftstoff, Wasser, Munition und Ersatzteile zuführen.“

Teile des Versorgungsbataillons 141 haben sich auf den Weg zur Nato-Übung Noble Jump gemacht.

Auch die Kompanie aus Torgelow ist dabei

An der Übung in Sagan sind außerdem der Stab mit der 1. Kompanie und weitere Soldaten aus Luttmersen sowie eine komplette Kompanie mit mehr als 200 Soldaten aus Torgelow beteiligt, die ebenfalls zu dem VJTF-Versorgungsbataillon gehört. Damit sind weitaus weniger Soldaten bei Noble Jump als bei der Nato-Großübung Trident Juncture in Norwegen beteiligt, wo es viel Lob für die Angehörigen des Versorgungsbataillons gab. So waren bei Trident Juncture gut 450 Soldaten aus Luttmersen und Munster und Rotenburg/Wümme gefragt, wo das Versorgungsbataillon jeweils eine weitere Kompanie stationiert hat.

Erste Zwischenbilanz ist positiv

Dennoch habe das Mobilisieren von so vielen Soldaten und Fahrzeugen innerhalb kürzester Zeit erneut einen hohen Koordinationsaufwand bedeutet, zieht der stellvertretende Bataillonskommdeur, Oberstleutnant Stephan Ostendorf, eine Zwischenbilanz. „Die hochmotivierten Soldaten mit dem hohen Ausbildungsstand und der bereits vorhandenen Erfahrung haben dazu beigetragen, dass diese erste Etappe der Übung bereits ein Erfolg war.“

Ausrüstung ist verbessert worden

Für die Nato-Speerspitze hat das Bataillon nicht nur die nötigen Fahrzeuge erhalten. Auch die persönliche Ausstattung ist verbessert worden. So gab es vor Trident Juncture unter anderem hochwertige Winterkleidung und einen Schneetarnanzug. Im ersten Quartal diesen Jahres kamen dann noch Anzüge mit Zeckenschutz und Stiefel für die warme Jahreszeit dazu.

Von Thomas Tschörner

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