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Umland Neustadt Nachrichten Mutter sieht Gefahr an der Bushaltestelle
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00:15 28.06.2018
Beengt warten die Kinder morgens an der Bushaltestelle, der Schwerlastverkehr donnert vorbei. Quelle: Petra Müller
Suttorf

Wenn Petra Müller etwas stört, dann tut sie was dagegen. Besorgt sieht die Suttorferin nun jeden Morgen, wie die Schulkinder auf dem Weg in die Grundschule Otternhagen an einer beengten Bushaltestelle warten müssen, während der Schwerlastverkehr auf seiner Umleitungsstrecke dicht an ihnen vorbei donnert. Die Haltestelle liegt direkt am Ortseingang Richtung Neustadt, da fangen manche erst an, von Tempo 70 an herunter zu bremsen“, berichtet Müller.

Grund für die Situation ist die Sanierung der Straße Am Graseweg, die vielfach Vollsperrungen erfordert. Der Bus kann die Seitenstraße nicht mehr nutzen, bleibt in diesem Teil von Suttorf auf der Ortsdurchfahrt. Eine ungewohnte Situation für die Grundschulkinder und ihre Eltern. Petra Müller hat schon einiges versucht, um die Lage zu verbessern, hat ein hölzernes Warnschild an die Straße gestellt und an der Haltestelle mehr Platz geschaffen, indem sie die Hecke vom angrenzenden Grundstück zurückschnitt. „Die Eigentümerin hat mich dabei freundlicherweise unterstützt“, sagt Müller.

Anwohnerin Petra Müller hat schon die Hecke an der Haltestelle zurück geschnitten. Quelle: Petra Müller

Nun wünscht sie sich, dass auch Politik und Behörden aktiv werden. „Kann man nicht dafür sorgen, dass die Fahrer schon vor dem Ortseingang abbremsen müssen?“, fragt sie. Stadtsprecherin Kathrin Kühling berichtet, dass die Stadtverwaltung schon mit Regiobus und dem Bauunternehmen verhandle, um die Lage zu entschärfen, auch weitere Warnschilder seien im Gespräch. Ortsbürgermeister Jochen Marten die Situation im Auge behalten, wie er sagt.

Insgesamt veranschlagt die Stadt für die vollständige Sanierung des Graseweges und dessen Verbreiterung um eineinhalb Meter neun Monate Bauzeit mit vier Teilabschnitten. Sie lässt sowohl die Fahrbahndecke als auch einen Teil des Kanalnetzes erneuern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.650.000 Euro.

Von Kathrin Götze

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