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Umland Neustadt Nachrichten Parkplätze am Bahnhof fehlen
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21:18 07.08.2014
Von Kathrin Götze
Wildparker: Auf dem Gelände der Firma Schlüter stellen neuerdings immer mehr Pendler ihr Auto ab. Quelle: Gleue
Neustadt

Die Stadt arbeitet an Lösungen, damit nach den Ferien kein Verkehrschaos entsteht. Dabei muss sie mit einigen Unbekannten arbeiten: „Die Zahl der Autopendler haben wir nie erhoben“, sagt Stadtsprecherin Nadine Schley. Vor dem Umbau gab es 300 Stellplätze, diese Zahl bleibt für die Stadt Maß der Dinge.

Offizielle Stellflächen gibt es nun nur noch auf der Westseite des Bahnhofs, auf Flächen vor dem VHS-Möbellager stehen nun mehr als 130 Plätze zur Verfügung, 57 weitere befinden sich direkt am Westausgang des Bahnhofs. Doch auch sie bestehen nur auf Zeit: „Ab Mitte 2015 wird die Region dort die Rampe für den barrierefreien Zugang zum Bahnhof bauen“, sagt Schley. Die Stellplätze gegenüber bleiben erhalten.

Bis nächstes Jahr soll ein Verkehrskonzept für den gesamten Bereich weiter gediehen sein. Die Arbeit daran ist kürzlich mit Bürgerbeteiligung in die heiße Phase gegangen, im Herbst soll laut Schley der Verwaltungsvorschlag zur Umsetzung vorliegen und in die politische Beratung gehen.

Besonderes Augenmerk wird der Ostseite des Bahnhofs gelten müssen, wo die Pendler aus zahlreichen Ortschaften auf den Bahnhof zukommen. Seit auf dem ZOB-Gelände nicht mehr geparkt werden darf, suchen sich die Pendler andere Abstellmöglichkeiten auf dieser Seite - nicht immer legal. So parken neuerdings immer mehr Autos auf einem Brachgelände der Firma Schlüter an der Wunstorfer Straße. Geschäftsführer Josef Joszko will künftig stärker gegen die Wildparker vorgehen. Ein Schild an der Zufahrt weise eindeutig darauf hin, dass dort nur mit Parkausweis der Firma geparkt werden darf.

Eine teure Lösung für die Westseite hat der Rat im vergangenen Jahr kassiert: Bis zu sechs Millionen Euro hätte eine mehrstöckige Parkpalette nach Rechnung der Verwaltung gekostet. „Bei Bauwerken an der Bahn ist nach gesetzlicher Vorschrift aufwendiger Lärmschutz nötig“, sagt Schley.

Benjamin Gleue und Kathrin Götze

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