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Umland Neustadt Nachrichten Schneerener feiern ihr saniertes Sporthaus
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19:41 15.07.2014
Von Kathrin Götze
Der TSV Schneeren hat am Sporthaus die Heizanlage erneuert, eine Beach-Volleyball und Soccer-Anlage gebaut. Dietmar Ruhnow und Dieter Meinen vom Vorstand laden die Schneerener zum Feiern ein. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Auch wenn der neue 900-Liter-Kessel im Heizraum wuchtig aussieht, er braucht weniger Platz als der Öltank, der zuvor im Nebenraum lag. „Jetzt haben wir mehr Platz für unsere Materialien, wie Bälle oder Jugendtore. Und wir konnten auch noch eine zusätzliche Umkleide einrichten“, sagt der Vereinsvorsitzende Dietmar Ruhnow. Auch die Hauptkabine hat einen neuen Anstrich bekommen. Auf dem Platz spielen Jugend und Alte Herren der Spielgemeinschaft Mardorf-Schneeren, und die Herrenmannschaft nutzt ihn gern für ihr Training. „Der Platz ist regensicher, da liegen 27 Meter Sand drunter“, sagt Ruhnow lächelnd.

Sand liegt seit einiger Zeit auch drauf - einen Teil des Fußballplatzes hat der Verein vor gut zwei Jahren zur Beach-Volleyballanlage umgestaltet. Im vergangenen Jahr kam ein Beach-Soccer-Platz für Fußballspiele im Sand dazu.

Um die zweite Sportanlage des Vereins, Halle und Sportplatz an der Schule, ist es weniger gut bestellt: Seit Jahren ist eine Sanierung fällig, doch die Stadtverwaltung hat sie zurückgestellt, weil der Rat erst über die Zukunft der Grundschulen entscheiden soll.

An einem Sporttag am Sonntag, 20. Juli, präsentiert der Verein seine Anlage am Hühnerbusch 14. Ab 11 Uhr gibt es erst Erläuterungen, im Anschluss stellen sich die Sparten des Vereins vor.

Zuschüsse für Öko-Umbau

Eigens für den Sportverein hat die örtliche Nahwärmegenossenschaft ihr Netz erweitert – 45 Abnehmer gehören nun dazu. Nach Umstellung von Öl auf Nahwärme und mit der neuen Anlage rechnet der Verein mit rund 27 Prozent Heizkostenersparnis. Von den knapp 25.000 Euro Investition übernimmt die Region Hannover gut 11.000 im Programm ecosport, mit dem sie energetische Sanierung von Sportstätten unterstützt, die auf erneuerbare Energien umrüsten. Gut 3000 Euro steuert der Regionssportbund bei, weitere 1000 Euro kommen von der Kreissparkasse.

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