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Neustadt Wie viele Schulen braucht der Norden?
Umland Neustadt

Neustadt: Ausschuss befragt Schulbehörde zur Grundschule Mandelsloh-Helstorf

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15:32 12.06.2019
Der Fortbestand der Grundschule Helstorf ist seit Jahren in der Diskussion. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Vertreter der Landesschulbehörde sollen helfen, den verfahrenen Konflikt um die Grundschulen im Norden der Stadt zu klären: Zur Schulausschusssitzung am Donnerstag sind sie zu Gast. Politiker, Schul- und Kita-Leitung sowie Schulvorstand haben ihre Fragen an die Fachleute vorab eingereicht, so verlangte es die Behörde. Nach jahrelanger vergeblicher Suche nach einer Schulleitung für Helstorf sind die beiden Grundschulen in den Nachbardörfern vereinigt worden, nun steht der Standort Helstorf in Frage.

Wieder zwei Grundschulen?

Die erste Frage zielt mitten in den Kern des Problems: „Unter welchen Voraussetzungen kann die Grundschule Mandelsloh/Helstorf wieder zu zwei eigenständigen Grundschulen separiert werden“, fragen Schulvorstand, UWG und Schulelternrat in verschiedenen Formulierungen. Quasi als Antwort kommen rhetorische Fragen von der Schulleitung: „Ist es richtig, dass bei Wiedereigenständigkeit beide Schulen eine neue Schulleitung benötigen würden?“, heißt es da.

Schulleitung will Standort Mandelsloh

Die Arbeit mit zwei Standorten sieht die Schulleitung als kontraproduktiv an. Sie beklagt ebenfalls schon länger die Belastung der Lehrer, die im knapp getakteten Unterrichtsalltag pendeln müssen und favorisiert den Standort Mandelsloh. „Was ist so schlimm daran, zur Schule über die Leine zu fahren?“, fragt Schulleiterin Nicole Ortelt die Eltern aus den Dörfern östlich des Flusses.

„Das ist schon starker Tobak“, meint Silvia Luft, Helstorfer Ortsbürgermeisterin, die auch im Förderverein der Grundschule aktiv ist und sich seit Jahren für den Erhalt des Standorts Helstorf einsetzt. Der Fortbestand der Außenstelle Helstorf ist kürzlich bis 2021 genehmigt worden, allerdings mit der Auflage, eine Konzept für die Zukunft des Standorts vorzulegen.

Bislang werde in dem Streit um die Standorte der Schule viel mit Halbwissen und Gerüchten gearbeitet, es müsse jetzt darum gehen, dass alle Beteiligten von unabhängiger Stelle auf einen Stand gebracht werden, heißt es vielstimmig aus der Politik. Wer dabei sein will, kann zu der öffentlichen Sitzung in der Mensa, Bunsenstraße 3, verfolgen. Sie beginnt am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr.

Von Kathrin Götze

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