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Neustadt Bürgermeister-Kandidat Porscha hat sich viel vorgenommen
Umland Neustadt

Neustadt: Bürgermeister-Kandidat Porscha hat sich viel vorgenommen

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16:31 15.05.2019
Stefan Porscha (CDU) will als Bürgermeister die Stadtentwicklung vorantreiben. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Wer sein Wahlprogramm liest, hat viel zu tun: Mehr als 40 Projekte aus vier Bereichen haben CDU-Bürgermeisterkandidat Stefan Porscha und sein Wahlkampfteam für das Faltblatt zur Wahl zusammengestellt. Da kann doch nicht alles Chefsache sein, oder? Wir haben den Kandidaten nach seinen Schwerpunkten gefragt.

„Es gibt viele Impulse, die ich der Stadt geben möchte“, sagt Porscha. Ein Jugendforum gehört dazu, in dem Neustadts Nachwuchs ein- bis zweimal im Jahr Wünsche an Verwaltung und Politik äußern kann. „Wir werden gefragt, was wir für die Jugend tun wollen – da muss ich erstmal zurückfragen, was will denn die Jugend?“, sagt Porscha. Einen Jugendrat hat Neustadt nicht mehr, seit sich im Herbst 2017 nicht mehr genug Kandidaten für die Vertretung fanden.

Mit Bürgerbeteiligung würde Porscha als Bürgermeister künftig früher anfangen, wie er sagt. „Da müssen wir aus Fehlern lernen, die wir beim Thema Rathaus gemacht haben.“ Er stelle sich eine Art Bürgerbeteiligungs-App vor, mit deren Hilfe Verwaltung und Politik in Planungsprozessen frühzeitig eine Stimmungslage einzufangen.

Aktuell sei besonders das Problem der Kinderbetreuung wieder stark im Gespräch, weil zahlreiche Absagen im Februar an die Eltern gingen. „da haben wir in den Ortsräten Bedarfe angemeldet, die jetzt so schnell wie möglich abgearbeitet werden müssen“, sagt er. Wohnortnahe Kinderbetreuung, Ausbau der Kita- und Krippenplätze, Erhalt und Stärkung der Grundschulen, stehen dazu im Programm. „Es ist wichtig für die Eltern, dass da was passiert.“

Was die Stadtentwicklung angeht, müsse das Innenstadt-Entwicklungskonzept vorangetrieben werden, um für Projekte Fördergeld einwerben zu können. „Dazu gehört untrennbar unser Verkehrskonzept“, sagt Porscha, „Wir brauchen die Gemeindestraße zwischen Moordorfer und Siemensstraße und dazu auch eine weitere Brücke über die Gleise“, sagt er.

Auch die Dörfer dürfe man nicht außer Acht lassen. „Wir sollten eine neue Dorfgruppe für die Dorferneuerung benennen“, meint Porscha – Signale seien schon aus den Dörfern östlich des Mühlenfelder Landes gekommen. „Man sieht ja, was bei einer Dorferneuerung so entstehen kann“, sagt er. Für die Weiterentwicklung der Stadt sieht Porscha überdies auch eine stadteigene Grundstücks- und Projektentwicklungsgesellschaft als unabdingbar an: „Wohnungen fehlen auf längere Sicht, und Gewerbeflächen müssen zügig entwickelt werden“, sagt er, „Wir sollten das in den eigenen Händen haben.“

Bei so vielen Aufgaben müsse sich die Verwaltung gut aufstellen. Der Bürgermeister müsse vorangehen, die Leute mit kollegialem und empathischem Führungsstil motivieren. Zusammen mit neuen Räumen im neuen Rathaus sei das sicher gut für die Arbeitszufriedenheit.

Von Kathrin Götze

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