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Neustadt Installation weist auf Kinderrechte hin
Umland Neustadt

Neustadt: Installation weist auf Kinderrechte hin

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00:27 11.05.2019
Kerstin Faust legt bei ihrer Installation „Entfaltung" letzte Hand an. Am Sonnabend ist Eröffnungsfeier. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Es ist das erste Neustädter Werk in einem Kommunen überspannenden Projekt: Am Sonnabend, 11. Mai, ab 11 Uhr wollen die Verantwortlichen das erste Kinderkunstwerk feierlich begrüßen, das für die „Straße der Kinderrechte“ entstanden ist. Es steht in Otternhagen, auf einer Grünfläche gegenüber vom Eingang der Waldbühne.

Künstlerin Kerstin Faust (links) und Lehrerin Inke Lechner (rechts) haben die Skulptur mit Drittklässlern der Grundschule Otternhagen erarbeitet. Quelle: privat

Drei hölzerne Stelen recken sich gen Himmel, oben verbunden von Stahlstangen, auf denen bunte Schmetterlinge aus Drahtgeflecht sitzen – „Entfaltung“, ist es betitelt. Die Meteler Künstlerin Kerstin Faust hat das Werk gemeinsam mit Drittklässlern der Grundschule Otternhagen und ihrer Lehrerin Inke Lechner gestaltet. Die Holzstelen sind mit Zeichnungen verziert, mit denen die Schulkinder die oft so abstrakten Rechte der Kinder illustriert haben.

Das Recht auf Bildung gehört ebenso dazu wie das auf Freizeit und Erholung, Schutz und Fürsorge der Eltern, Identität und Familie. Kinder dürfen nicht arbeiten oder ausgebeutet werden, sollen vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt geschützt werden. Auch das besondere Recht behinderter Kinder auf Fürsorge wird thematisiert. Mit Tusche und Pastellkreide haben die Kinder ihre Bilder gestaltet, die jetzt in wetterfesten Hüllen auf den Stelen angebracht sind.

„Straße der Kinderrechte“ führt durch drei Kommunen

Unter dem Projekttitel „Erweiterung der Straße der Kinderrechte" und der Leitung der Jugendkunstschulen werden noch weitere Werke im öffentlichen Raum entstehen, zwei weitere in Neustadt, drei in Wunstorf, drei in der Wedemark. Finanziell gefördert wird das Vorhaben über die LEADER-Region Meer & Moor sowie von der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken und der Hannoverschen Volksbank.

Der Hauptgedanke ist, dass einerseits die Schüler sich mit dem Thema Kinderrechte auseinandersetzen und ihre Interpretation dazu künstlerisch umsetzen, und andererseits die Betrachter sich das Thema in Erinnerung rufen. „Gerne wird von vielen Erwachsenen übersehen, dass auch schon die kleinsten Mitbürger, nicht nur in unserem Land, Rechte haben“, sagt Gabriela Ulrich-Pfeifenbring, Vorsitzende der Jugendkunstschule Neustadt. Sie spricht zur Eröffnung am Sonnabend ab 11 Uhr, ebenso wie Otternhagens Ortsbürgermeister Wilfried Schneider und Bernd Tschirch, Leiter der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark.

Von Kathrin Götze

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