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Neustadt Das planen die Teamer für die Konfirmandenfahrt
Umland Neustadt

Neustadt: Junge Teams begleiten Konfirmanden

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00:20 21.06.2019
Die älteren Teamer bereiten gemeinsam das Konfirmanden-Ferienseminar vor. Quelle: privat
Neustadt

Was die Integration der Konfirmanden in die Gemeindearbeit angeht, leisten die Kernstadt-Gemeinden Erstaunliches: Direkt nach der eigenen Konfirmation werden die jungen Leute als „Teamer“, jugendliche Betreuer, eingebunden, bleiben der Gemeinde treu und machen wichtige Erfahrungen für ihr weiteres Leben.

A-Team mit neuen Betreuern ist angelaufen

Gerade ist ein neues A-Team gestartet, um im nächsten Jahr die Konfirmandenarbeit und das Ferienseminar zu begleiten. 35 Jugendliche waren beim ersten Treffen dabei, dazu kommen sechs junge Teamer. Das A-Team trifft sich alle zwei Wochen im Haus der Kirche an Liebfrauen und wird geleitet von Ulf Elmhorst und Claudina Baron-Turbanisch zusammen mit erfahrenen älteren Teamern. Bei den Treffen unterhalten sie sich über biblische Themen, gönnen sich aber auch Spiel und Spaß. Die Treffen enden jeweils mit einer kurzen Andacht in der Liebfrauenkirche. Das nächste Treffen des A-Teams ist am Donnerstag, 27. Juni um 18.30 Uhr – konfirmierte Jugendliche könnten gerne noch dazu stoßen, sagt Pastor Christoph Bruns.

Das neue A-Team trifft sich jetzt regelmäßig im Haus der Kirche, an der Liebfrauenkirche. Quelle: privat

Nach einem Jahr begleiten Teamer das Ferienseminar

Den nächsten Schritt haben die Teamer vollzogen, die am 4. Juli – nach einem Jahr Vorbereitungszeit – mit der großen Gruppe aus der Kirchenkreis-Region Mitte zum Konfirmandenferienseminar (KFS) ins österreichische Wagrain aufbrechen, um sich in der majestätischen Bergkulisse mit der Schöpfungsgeschichte zu befassen. Insgesamt 190 Neustädter fahren gemeinsam los, unter ihnen 40 junge Betreuer. An einem gemeinsamen Wochenende haben die Teamer jetzt besprochen, wie in der zweiwöchigen Ferienfreizeit alles funktionieren soll. „Wir strukturieren alles gut durch, dann haben wir vor Ort weniger Stress“, sagt Pastor Bruns, der das KFS vor 20 Jahren mit aus der Taufe gehoben und fast jedes Jahr begleitet hat.

In diesem Jahr ist die Stiftskirchengemeinde aus Wunstorf zum ersten Mal dabei, sie hat sich dem Neustädter Modell der Konfirmandenarbeit angeschlossen, wie Bruns berichtet. Ein Kernstück ist, dass vordringlich die Teamer den Konfirmandenunterricht während des Ferienseminars übernehmen, sie nutzen das Vorbereitungswochenende, um die Unterrichtseinheiten gemeinsam zu erarbeiten.

Psalmübungen bei Wanderung durch Klamm

Fester Punkt auf dem Plan ist beispielsweise eine Wanderung durch ein tief eingeschnittenes, enges Tal, eine so genannte Klamm, während derer sich die Konfirmanden Psalmentexte erarbeiten – sie werden auf Zetteln am Wegesrand verteilt, gefunden und vorgelesen, besonders geeignet ist dafür der 23. Psalm „Der Herr ist mein Hirte“, mit der Textzeile „und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich...“ Viele ehemalige Konfirmanden kennen die Texte auch Jahre später noch auswendig, die sie auf diese Weise gelernt haben, sagt Bruns.

370 Teilnehmer starten jedes Jahr nach Wagrain

Wie in jedem Jahr stehen auch diesmal die biblische Schöpfungsgeschichte, das Thema Taufe und Abendmahl sowie das Gebet im Mittelpunkt des KFS. Hinzu kommen zwei Großgruppenspiele und die Aktion „Sag Nein zu Gewallt“. In diesem Jahr feiert das KFS im Alt-Kirchenkreis Neustadt 20-jähriges Bestehen:1999 startet die erste Gruppe mit 120 Teilnehmern nach Wagrain. Jetzt fahren jedes Jahr ungefähr 370 Teilnehmer zum Jugendhotel Wurzenrainer – neben der Region Mitte fährt auch der Nordkreis sowie eine Gruppe der Wunstorfer Gemeinden.

Von Kathrin Götze

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