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Neustadt Ortsrat findet Spender für Schüler-Busfahrkarten
Umland Neustadt

Neustadt: Ortsrat findet Spender für Schüler-Busfahrkarten

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18:08 22.11.2019
Heiner Hanebutt (von links), Willi Ostermann, Johannes Laub und Henning Hanebutt stehen vor Hanebutts Baustelle am Rundeel. Dort kommen viele Schüler auf ihrem Weg zur Hans-Böckler-Schule vorbei. Quelle: privat
Neustadt

Im Streit um den Schulweg der Kinder aus dem Nordosten der Stadt in die Hans-Böckler-Schule hat der Ortsrat jetzt eine Zwischenlösung gefunden: Dachdeckermeister Henning Hanebutt habe sich bereit erklärt, die Kosten für Busfahrten in der dunklen Jahreszeit zu übernehmen, berichtet UWG-Sprecher Willi Ostermann, der den Firmenchef beim Gänseessen der Handwerkerschaft darauf angesprochen hatte.

Der Ortsrat hat große Bedenken, die Kinder aus dem Einzugsgebiet der 2009 geschlossenen Grundschule am Goetheplatz zu Fuß in die Hans-Böckler-Schule zu schicken. Denn der Fußweg führt entlang der stark befahrenen Wunstorfer Straße und quert diese am Bahnhof. Hanebutt berichtete, dass viele der betroffenen Schulkinder an seiner Baustelle am Rundeel vorbeikommen. Auf dem ehemaligen Firmengelände dort entsteht ein großes Mehrfamilienhaus.

Stadt hat Fahrgeld kürzlich aufgekündigt

Bis vor Kurzem hatte die Stadt das Fahrgeld übernommen, weil die eigentlich zuständige Region Hannover es erst ab zwei Kilometern Weg zahlt. Es geht um 15 Euro pro Monat und Kind – aus Sicht von Elternvertreter Kai Repenning für manche Familie schon zu viel Geld. „Toll, dass es jetzt erst mal eine Lösung gibt“, sagt er. Insgesamt müsse Spender Hanebutt wohl mit 4000 bis 5000 Euro für die nächsten fünf Monate rechnen, meint Ortsbürgermeister Johannes Laub. Das verschaffe dem Ortsrat mehr Zeit, um eine Dauerlösung zu entwickeln. Wie die Eltern an das Fahrgeld kommen, werde man in der nächsten Woche mit Stadtverwaltung und Schulleitung absprechen, sagt Laub.

Ortsrat formuliert Resolution

Kürzlich hatten die Politiker schon eine Resolution an die Region Hannover formuliert, zumindest für die Wintermonate das Fahrgeld zu zahlen. Von dort kamen zunächst jedoch wenig ermutigende Signale. Man berücksichtige Gefahrenstellen bei der Berechnung, hieß es – doch diese seien in Neustadt nicht gegeben.

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