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Neustadt Ostermann und Sternbeck legen Streit bei
Umland Neustadt Ostermann und Sternbeck legen Streit bei
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17:19 26.02.2019
Das war vor dem Streit: Willi Ostermann (links) überreicht ein Bild als Geschenk an Bürgermeister Uwe Sternbeck. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Die Ausschreibung für das neue Rathaus ist beschlossen – nun ist auch ein Konflikt beigelegt, der sich im Zusammenhang mit dem Bürgerbegehren zum Standort im vergangenen Jahr aufgeschaukelt hatte. Bürgermeister Uwe Sternbeck hat sich beim UWG-Ratsherrn Willi Ostermann entschuldigt. Er hatte gegen ihn und FFN-Sprecher Raimar Riedemann Anzeige wegen Verleumdung erstattet.

Vorausgegangen war ein Streit um Akteneinsicht im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit um das Bürgerbegehren zum Rathausneubau, den die Stadt verlor. Die UWG hatte mehrfach Akteneinsicht beantragt, ohne jedoch eine spezifische Frage zu formulieren. „Grund für die Anzeige war die von Ihnen mehrfach und gegenüber der Kommunalaufsicht geäußerte Besorgnis, der Rat der Stadt könne von mir wahrheitswidrig und unvollständig unterrichtet worden sein“, schrieb Sternbeck jetzt an Ostermann. Die Staatsanwaltschaft sah keinen Anfangsverdacht begründet, nahm auch keine Ermittlungen auf.

Mit Hilfe eines Anwalts kamen die Gegner wieder an einen Tisch: „Zwischenzeitlich hatten sie und ich in mehreren Gesprächen, auch im Beisein Ihres Rechtsvertreters, Wege gesucht, die durch Ihre Behauptung und meine Anzeige beschädigte Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wieder herzustellen“, schreibt Sternbeck, und weiter: „Heute bedaure ich, die Anzeige vorgenommen zu haben. Ich hätte frühzeitig das persönliche Gespräch suchen sollen. Ich bitte hierfür um Entschuldigung.“

Man werde die künftige kommunale Zusammenarbeit in diesem Bewusstsein und respektvollem gegenseitigen Umgang weiterführen, schließt Sternbeck. Damit sei die Angelegenheit für Ostermann, die UWG-Fraktion und Sternbeck abgeschlossen, teilt Stadtsprecherin Pamela Klages mit. Ostermann bestätigt das auf Anfrage, sagt aber nicht mehr – darauf habe man sich geeinigt, erklärt er.

Was die Anzeige gegen FFN-Sprecher Riedemann angeht, sehe er keine Veranlassung zu weiteren Gesprächen, sagte Sternbeck auf Nachfrage.

Von Kathrin Götze

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