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Neustadt Behörde verschiebt Bau des Radwegs Mandelsloh-Helstorf
Umland Neustadt

Neustadt: Radweg Mandelsloh-Helstorf einmal mehr aufgeschoben

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13:16 10.01.2020
Auf der Landesstraße zwischen Mandelsloh und Helstorf wird es für Radfahrer oft eng. Quelle: Emma Piel (Archiv)
Mandelsloh/Helstorf

Nächstes Kapitel einer bisher unendlichen Geschichte: Einmal mehr hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den geplanten Baubeginn des Radwegs zwischen Helstorf und Mandelsloh zeitlich weiter herausgeschoben. Man rechne „frühestens 2020, wahrscheinlich aber eher 2021“ mit dem Baubeginn, sagte Friedhelm Fischer, Leiter des Fachbereichs Hannover der Straßenbaubehörde, am Freitag.

Osigus fehlt jedes Verständnis

Zuvor hatte Fischer sich in einem Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus (SPD) schon einige Vorhaltungen anhören müssen. Sie habe deutlich gemacht, dass ihr bei dem Thema jegliches Verständnis für die Dauer des Verfahrens fehle, sagte Osigus anschließend. Ihr gegenüber habe Fischer gesagt, der Brückenentwurf sei bei der Geschäftsstelle Nienburg in Arbeit, man rechne mit einer Ausschreibung Anfang 2020, dann sei im April/Mai mit Auftragsvergabe und Baubeginn zu rechnen.

Brückenplanung hat noch nicht begonnen

Diesen Zeitplan wollte Fischer allerdings im Gespräch mit dieser Zeitung am Freitag nicht bestätigen. Bei der Behörde und in den von ihr beauftragten Büros schlage sich der Personalmangel nieder, sagte Fischer. Sein Fachbereich Hannover müsse die Ausführungsplanung noch fertigstellen und werde sie voraussichtlich bis Mitte Dezember nach Nienburg geben. Dort werde der Brückenbau geplant – der Seegraben nahe dem Franzsee in Amedorf muss überbrückt werden.. Fischer sagt, er hoffe, dass dann die Aufträge im nächsten Jahr erteilt würden. Er halte einen Baubeginn 2021 aber für wahrscheinlicher.

Radweg wird seit vielen Jahren gefordert

Einmal mehr gibt es also eine Ankündigung, wie in so vielen Jahren zuvor. Forderungen nach dem Radweg gibt es inzwischen wohl seit bald 30 Jahren. Vor mehr als zehn Jahren, im Februar 2009, entschloss sich die Stadt, schon einmal eine Planung vorzulegen und die zuständige Landesbehörde so zu unterstützen. Damit erhöhe sich die „zeitnahe Realisierungschance“, hatte es damals aus der Behörde geheißen. In den Folgejahren gab es immer wieder Meldungen, die den Baubeginn für das nächste Jahr ankündigten. Für Osigus sind die wiederholten Verzögerungen absolut unverständlich. Es sei nicht verwunderlich, dass Vertrauen verloren gehe, wenn immer wieder Zusagen nicht eingehalten würden.

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