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Neustadt Ecobus – Moia für das Neustädter Land?
Umland Neustadt Ecobus – Moia für das Neustädter Land?
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00:18 17.03.2019
Bekommt das Neustädter Land auch das Pilotprojekt Ecobus? Quelle: picture alliance/dpa
Neustädter Land

In Hannover steigen Pendler gerne in Moias, den Shuttlebussen von Volkswagen. Im Neustädter Land könnten Bürger vielleicht bald den Ecobus nutzen – zumindest in einer ersten Testphase. Der Vorstoß geht auf die Bürgermeisterkandidaten Stefan Porscha und Dominic Herbst zurück, die sich auf eine Ausschreibung der Region Hannover bewerben wollen.

Die Politiker berufen sich auf einen entsprechenden Antrag der Regionsfraktionen CDU und SPD. Diese fordern, das man Busse auf Bestellung, die man per App, Internet und Telefon ordert, auch für den ländlichen Raum in der Region Hannover testet. Der Fachbegriff für diese Art der flexiblen Mobilität lautet Bedarfsverkehr. Denkbar sind Kleinbusse oder Taxen, die je nach Buchung eingesetzt werden und nicht mehr kosten, als ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Vorbild ist das Modellprojekt Ecobus, das im ländlichen Bereich des Oberharz gerade erfolgreich getestet wurde.

Herbst und Porscha fordern Modellprojekt für das Neustädter Land

Dominic Herbst, Bürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen/Die Linke, fordert von der Stadtverwaltung, sich für das Modellprojekt Bedarfsverkehre der Region Hannover zu bewerben. Er sagt: „Bei dem Projekt erhalten dabei unter anderem Bedarfsverkehre zu festen Zeiten und Bedarfsverkehre auf Bestellung, per App, Internet und Telefon, mögliche Fördermittel und Zuschüsse. Insbesondere das Projekt Ecobus scheint für den ländlichen Bereich von Neustadt besonders geeignet.“ Auch Bürgermeisterkandidat und Regionsabgeordneter Stefan Porscha wünscht sich, die Mobilität im ländlichen Raum neu zu organisieren. Porscha: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieses Modellprojekt in Neustadt getestet wird. Als flächenmäßig größte Kommune und mit ihren 34 Stadtteilen eignet sich Neustadt ganz besonders für ein solches Kleinbussystem.“

Der Antrag der Regionsfraktionen wird zunächst im Verkehrsausschuss am 19. März behandelt. Zur endgültigen Beschlussfassung steht er in der Regionsversammlung am 26. März. Bei der Verwaltung gibt man sich auf Nachfrage eher verhalten. Pressesprecherin Nadine Schley sagt: „Wir müssen erst sehen, welchen Verwaltunsgaufwand und welche Kosten dieses Projekt mit sich bringt.“

Von Marleen Gaida

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