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Neustadt Woche der Diakonie startet mit buntem Programm
Umland Neustadt

Neustadt: Woche der Diakonie startet mit buntem Programm 

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15:17 28.08.2019
Superindendent Michael Hagen (links), Annette Holaschke, Harald Gerke und Reiner Roth freuen sich auf die Woche der Diakonie im Kirchenkreis. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

„...dranbleiben“ – mit diesem Wort beschreiben die Mitglieder der Neustädter Diakonie im Kirchenkreis Wunstorf und Neustadt ihre Aktionen in der Woche der Diakonie in Niedersachsen näher. Vor zwei Jahren habe die Kampagne unter dem Motto „Unerhört!“ angefangen. Im vergangenen Jahr sei der Zusatz „#zuhören“ dazugekommen. „Jetzt heißt es für uns, dranbleiben“, sagt Harald Gerke, Diakoniepastor des Diakoniverbandes Hannover Land.

Werbung für solidarische Gesellschaft

Traditionell ist die Woche der Diakonie landesweit in der ersten Septemberwoche terminiert. Kirchengemeinden, Einrichtungen und Beratungsstellen nutzen die diversen Veranstaltungen und Gottesdienste, um für eine solidarische Gesellschaft zu werben und auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Von Montag, 2. September, bis Sonntag, 8. September, gibt es deswegen einige besondere Veranstaltungen im Garten von Liebfrauen und an der Begegnungsstätte im Silbernkamp.

Da soll für jeden Geschmack und für verschiedene Altersgruppen etwas dabei sein: Gäste der Veranstaltungen können jeweils vor Ort mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen und auch ihr Interesse am eigenen Engagement signalisieren. „Unsere Arbeit steht und fällt mit dem ehrenamtlichen Einsatz“, sagt Superindendent Michael Hagen. Viele Projekte der Diakonie könnten ohne diese Mithilfe gar nicht geleistet werden.

Woche der Diakonie startet kulinarisch

„...dranbleiben – Musik & Speisen im Garten von Liebfrauen“, heißt es Montag, 2. September, ab 15 Uhr in der Innenstadt am Gemeindehaus, An der Liebfrauenkirche 5-6. Team und Gäste des Familiencafé Vielfalt laden zu einer Gartenfeier ein, bei der jeder der internationalen Gäste für sein Heimatland typische Speisen mitbringen kann, um auf dem Buffet eine große Vielfalt zu schaffen. Für die Betreuung der Kinder ist gesorgt.

Blick in die Zukunft am Freitag und Sonnabend

Wie soll das Leben in der Begegnungsstätte Silbernkamp in Zukunft aussehen? Bei einer Zukunftswerkstatt am Freitag, 6. September, 15 bis 18 Uhr, und Sonnabend, 7. September, 10 bis 15 Uhr, sollen sich die Teilnehmer –begleitet von einer professionelle Moderatorin – dieser Frage widmen. Es sollen Vorschläge gesammelt und an einem späteren Termin weiter konkretisiert werden. „Damit die Begegnungsstätte auch künftig lebendig weiterarbeiten kann und nahe an den Bedarfen der Menschen in Neustadt ist, sind alle, die Lust und Interesse haben mitzudenken, ganz herzlich zu diesem Termin eingeladen“, sagt die Koordinatorin Anette Holaschke.

An den Sonntagen 1., 8. und 15. September werden in Gemeinden des Kirchenkreises außerdem Gottesdienste mit der Diakonie als Schwerpunkt gefeiert.

Woche der Diakonie ruft zum dranbleiben auf

Die Woche der Diakonie wird im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf von vielen Veranstaltungen begleitet. „Unerhört! #zuhören,...dranbleiben“ ist in diesem Jahr das Motto, das dazu aufruft, jede Lebensgeschichte zu respektieren und Menschen nicht an den Rand der Gesellschaft zu drängen.

Den Auftakt macht die Gruppe „Kirche im Gespräch“ auf dem Marktplatz in Wunstorf bereits Freitag, 30. August, 6. und 13. September in Wunstorf jeweils 9 bis 12 Uhr in der Fußgängerzone. Die Gruppe „Kirche im Gespräch“ möchte sich mit den Besuchern über das Thema der Diakoniewoche austauschen und Anregungen und Kritik aufgreifen.

„...dranbleiben“ – Musik und Speisen im Garten von Liebfrauen heißt es Montag, 2. September, ab 15 Uhr, in Neustadt am Gemeindehaus der Liebfrauen-Kirchengemeinde, An der Liebfrauenkirche 5-6. Das Familiencafé Vielfalt lädt zur Gartenfeier ein. Herzlich willkommen sind alle, die Spaß an Begegnung und Austausch haben. Für die Betreuung der kleinen Gäste ist gesorgt.

„Unerhörte Andachten – wir hören zu“, sind das tägliche Thema zwischen Montag, 2. und Sonntag, 8. September in Wunstorf, jeweils um 18 Uhr im Diakonisch-Kirchlichen Zentrum, Albrecht-Dürer-Straße 3a. Sich Zeit nehmen und über den Tellerrand zu sehen – die Lebenssituationen von Menschen wahrnehmen und sensibel werden für das Unerhörte – stehen auf der Agenda. Die Andachtsreihe wird von verschiedenen Personen gestaltet und geleitet. Darunter auch die Diakoniebeauftragte der gastgebenden Kirchengemeinde, Karin Wessel.

Unter dem Motto: „Unerhört! Schulden bei alten Menschen#zuhören – Warum ist das so?...dranbleiben – Welche Lösungen kann es geben?“ will Thomas Franzen, Schuldnerberater beim Diakonieverband Hannover-Land Dienstag, 3. September, ab 15 Uhr im Gemeinderaum der Kirchengemeinde „Zum heiligen Kreuz“, An der Kreuzkirche 11, Bokeloh, im Gemeinderaum beim Kirchenkaffee über seine Arbeit und Erfahrungen sprechen.

Ein Besuch des Diakonisch-Kirchlichen Zentrums ist für Mittwoch, 4. September, ab 9 Uhr in Wunstorf, Albrecht-Dürer-Straße 3a geplant. Die Teilnehmer des ökumenischen Frühstücks Kolenfeld machen sich auf den Weg, um Angebote und Nutzer des Zentrums im Stadtteil Barne kennenzulernen. Mittwoch, 4. September, ab 18.30 Uhr soll „Unerhört! - #zuhören (lernen)...“ im Mehrgenerationenhaus, Bäckerstraße 6, Wunstorf, auf dem Programm stehen. Christine Koch-Brinkmann, Leiterin der Lebensberatungsstelle der Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf und Rinteln, will Denkanstöße zum Thema geben. Eine Einladung zum Imbiss und zur Begegnung rundet den Abend ab.

Eine diakonische Mittagsandacht gibt es Freitag, 6. September, ab 12 Uhr im Wunstorfum in der Stadtkirche, Fußgängerzone, Wunstorf. Zum Ausklang des Wochenmarktes lädt die Diakoniebeauftragte der Stifts-Kirchengemeinde, Frauke Harland-Ahlborn, zur mittäglichen Besinnung ein. In Neustadtstartet unter dem Motto „Dranbleiben – Zukunftswerkstatt“ in der Begegnungsstätte Silbernkamp (Eingang über die Albert-Schweitzer-Straße), Freitag, 6. September, 15 bis 18 Uhr und Sonnabend, 7. September, 10 bis 15 Uhr ein zweitägiger Workshop. Informationen und Anmeldungen unter Telefon (05032) 8017887.

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Von Mirko Bartels

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