Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Neustadt Ausstellung „Kunst bei Temps“ ist erneut ein Erfolg
Umland Neustadt Ausstellung „Kunst bei Temps“ ist erneut ein Erfolg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:08 17.03.2019
Nicht nur Bilder, auch Skulpturen lockten die Besucher der zweiten "Kunst bei Temps" Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

 Wiederholung mit Erfolg: Am Wochenende verwandelte sich das Ausbildungszentrum der Firma Temps in der Hans-Böckler-Straße zur Kunsthalle. 13 Einzelkünstler beteiligten sich gemeinsam mit dem Kunstverein und dem Kulturnetzwerk Neustadt an der bunten Schau der verschiedensten Techniken und Stile. Dabei gab es nicht nur Bilder zu sehen: Skulpturen und nützliche Kunst zogen die Blicke der vielen hundert Besucher auf sich.

Hausherr Ulrich Temps freute sich in seiner Eröffnungsansprache über das rege Interesse der Neustädter und die vielen Besucher, die am Sonnabend gekommen waren, um einen Blick in die Betriebshalle zu werfen. Weit mehr als 100 Gäste warteten im Seminarraum gespannt auf die Eröffnung. Dem schlossen sich die Organisatoren Rolf Manske und Susan Tiedt gerne an: Sie bedankten sich bei allen Unterstützern und Ausstellern, die es ermöglichten eine so abwechslungsreiche Werkschau zu zeigen.

Wiederholung mit Erfolg: Am Wochenende wandelte sich das Ausbildungszentrum der Firma Temps zur Kunsthalle. 13 Einzelkünstler beteiligten sich mit Kunstverein und Kulturnetzwerk Neustadt an der Schau.

„Wenn eine Kultur vergangen ist, bleiben oftmals nur die Kunstwerke, um sich ein Bild von ihr machen zu können“, mahnte Laudator Burkhard Möller vom Förderverein des Klinikums Neustadt. Deswegen sei jede Form von Kunst gleichsam eine Konservierung der jeweiligen Lebensumstände und Ansichten der Schaffenden.

Auch Auszubildender stellt Zeichnungen aus

Die haben durchaus eigene Ansätze, bei dem was sie tun: „Es ist mir wichtig, ein Objekt nicht nur um seiner selbst Willen anzufertigen“, erklärt Silvio Runge. Schrottismus nennt er seine künstlerischen Objekte aus Metall, die im Fall der ausgestellten Stücke allesamt Licht ins Haus bringen: Es handelt sich um Lampen. Dem Publikum gefällt es: Immer wieder stellen die Besucher neugierige Fragen, nach den verschiedenen Ausgangsmaterialien für die leuchtenden Werke.

Insgesamt gab es viel Raum für Begegnung. Bei der zweiten Ausstellung in der rund 650 Quadratmeter großen Betriebshalle, haben die Künstler dem Publikum gern Rede und Antwort gestanden. Als musikalischen Höhepunkt gab es am Sonntag noch Livemusik von Sven Altemöller (Gitarre), Steffen Schlakat (Keybord/Saxophon) und Philipp Ahrbecker (Trompete/Flügelhorn).

"Wir freuen uns auf jeden Fall über die gute Resonanz", sagt Michele Geerke. Das sei ein schöner Lohn für die viele Mühe die solch eine Ausstellung im Vorfeld macht. Gut eine Woche haben die Mitarbeiter benötigt, um aus der Werkshalle eine Kunsthalle zu machen, sagt die "Hausdame" der Ausbildungswerkstatt. Eine Arbeit, die für einen der Auszubildenden des Betriebs einen doppelten Nutzen hatte: Der 21-jährige Salar Navzad Dino stellte seine Bleistiftzeichnungen aus. Der junge Mann aus dem Irak malt seit vier Jahren. Einer seiner Lehrer bei Temps hatte ihn als Teilnehmer für die Werkschau vorgeschlagen – ein Wunsch den die Organisatoren gerne erfüllten.

Von Mirko Bartels

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gemeinsam mit neun Helfern hat Detlev Seliger 1,4 Tonnen Pflegehilfsmittel in einen Überseecontainer verladen, der nun per Lastwagen und Schiff bald Südafrika erreichen soll.

17.03.2019

Zahlreiche Poggenhagener haben mitgewirkt, als das Theater fensterzurstadt im Sommer 2017 den Moorhennies als Landschafts- und Wandertheater im Dorf aufführte. Die Erinnerungen weckt jetzt eine Filmvorführung.

15.03.2019

Warum kommen nur noch so wenig Besucher in den Gottesdienst? Das wollte Ester Uhde wissen und startete im Winter eine Umfrage in der St.-Osdag-Gemeinde. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

18.03.2019