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Neustadt NKI-Chef Heumann lobt Handwerk und Landleben
Umland Neustadt NKI-Chef Heumann lobt Handwerk und Landleben
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00:22 24.01.2019
Markus Heumann hält seine Neujahrsansprache. Quelle: privat
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Neustadt/Mariensee

Sie schaffen was, jedes Jahr wieder: Die Vorstände der Nordkreisinitiative (NKI) bringen in ehrenamtlicher Arbeit die Familienmesse „Robby“ zusammen. Diesmal übrigens ausnahmsweise am vierten statt am dritten Aprilwochenende, mit dem Osterfest wollen sie nicht konkurrieren. Das Messegelände in Mariensee ist also am 27. und 28. April Mittelpunkt des Wirtschaftslebens, wie NKI-Vorstand Markus Heumann beim Neujahrsempfang am Sonntag betonte. „Kompetenz vom Lande“, lautet diesmal das Motto.

Viele Betriebe sind schon dabei: 40 verbindliche Anmeldungen lägen bereits vor, sagte Heumann und ermutigte die anwesenden Betriebsleiter, ihre Anmeldung gleich abzugeben. Auch wenn der Messeauftritt bei der weiter guten Auftragslage immer eine zusätzliche Belastung darstellt, ist die Beziehungspflege bei dem familiären Event kaum bezahlbar. Das ist einer der positiven Aspekte des Landlebens, die Heumann in seiner Ansprache herausstellte: „Ländliche Räume sind aus Sicht des Handwerks keine Resträume, sondern Zukunftsräume mit großen Entwicklungsmöglichkeiten“, betonte er. Die handwerklichen Betriebe prägten mit ihrer Vielfalt die Dörfer, sicherten Versorgungsstrukturen und das gesellschaftliche Leben, trügen zur sozialen und wirtschaftlichen Stabilität bei, so Heumann.

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Wie das funktioniert, zeigt sich auch bei Projekten, die die Dörfer attraktiver machen: Örtliche Handwerksbetriebe spielten eine Schlüsselrolle, als eine Initiative aus Mariensee dort den Dorfladen aufbaute, die Dorfgemeinschaft Hagen ihre Krippe „Storchennest“ mit viel Eigenarbeit errichtete, oder die Bordenauer an Sanierung und Erweiterung ihres Dorfgemeinschaftshauses mitwirkten – solche Beispiele finden sich immer wieder im Neustädter Land. „Mein Respekt für die Ausdauer und das Engagement“, sagte Heumann.

Diese Eigenschaften brauchen auch Bürgermeisterin oder Bürgermeister. Wenn es auch anderswo schwierig sei, Kandidaten zu finden, könne Neustadt mit einer Frau und vier bis fünf Männern ein beachtliches Feld an Bewerbern für die Wahl im Mai vorweisen. Neben SPD-Frau Christina Schlicker bewerben sich noch Stefan Porscha (CDU), Dominic Herbst (Grüne), Arne Wotrubez (FDP) und der parteilose Marco Lange um das Amt. Und UWG-Sprecher Willi Ostermann denkt noch über eine Kandidatur nach. Heumann wünscht sich vom neuen Bürgermeister Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Moral, Einfühlungsvermögen, Offenheit für neue Ideen, ein Gefühl für Wirtschaftsförderung, Verhandlungsgeschick, Durchsetzungskraft und die Fähigkeit, auch mal Nein zu sagen. Den Kandidaten riet er, einen fairen Wahlkampf ohne persönliche Attacken zu führen.

Amtsinhaber Uwe Sternbeck tritt zur Wahl nicht wieder an. Bis zum Ende seiner Amtszeit werde er sich aber für die begonnenen Projekte einsetzen, versprach er. Davon gibt es eine stattliche Zahl, wie Sternbeck in seinem Grußwort ausführte: Rathaus und Innenstadtentwicklung, Deichbau (ab 2021), Ersatz der Bahnübergänge in Poggenhagen (ab 2022), später auch an der Siemens- und Straße, Himmelreich und Eilvese, Feuerwehrzentrum, Schulzentrum Süd sowie weiterer Ausbau der Kinderbetreuung sind nur die wichtigsten –vielfach wird auch dabei das örtliche Handwerk gefordert sein..

Von Kathrin Götze

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