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Neustadt Sporthalle: Baubeginn Anfang 2020 steht
Umland Neustadt Sporthalle: Baubeginn Anfang 2020 steht
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18:27 01.10.2018
Die alte Sporthalle des Gymnasiums soll im nächsten Jahr abgerissen werden. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

Auch wenn die Sporthalle des Gymnasiums erst im nächsten Jahr abgerissen wird, so bedeutet das keine weitere Verzögerung für den geplanten Neubau. Das haben Schuleltern und Mitarbeiter der Stadtverwaltung kürzlich in einem Gespräch geklärt. Zuvor hatte es Irritationen gegeben, weil Schulleiter Reinhard Sell in einer Sitzung des Schulelternrates bekannt gegeben hatte, dass der zunächst für Herbst angekündigte Abriss der alten Halle sich voraussichtlich bis ins nächste Jahr hinein verzögern wird.

Bei den Eltern schrillten die Alarmglocken: Noch vor den Sommerferien hatten sie deutlich gemacht, dass das Ausweichen auf andere Sporthallen im Stadtgebiet den Schulalltag stark belaste. Die alte Halle ist wegen Schimmels und inzwischen sogar wegen Einsturzgefahr bereits seit zwei Jahren gesperrt. Die Planung einer neuen hat sich hingezogen, weil einerseits auch ein Gesamtkonzept für Sanierung und Neubau des gesamten Gymnasiums erarbeitet wird, andererseits das Raumprogramm der Halle lange verhandelt wurde: Der Stadt schwebte ein Sparprogramm vor, die Nutzer, zu denen neben dem Gymnasium selbst auch der TSV Neustadt zählt, meldeten weitere Ansprüche an.

Nun hat man sich geeinigt, die Vergabe der Planungsleistungen für den Neubau wird Ende Oktober im Verwaltungsausschuss beraten. Der Baubeginn ist für Anfang 2020 terminiert. Dass der Abriss nicht wie zuerst geplant noch in diesem Jahr beginnt, habe keine Auswirkungen darauf, versichert Stadtsprecherin Nadine Schley. Sie nannte praktische Gründe für die Planänderung: Außer dem einsturzgefährdeten Hauptraum hat das Gebäude noch Nebenräume, die weiterhin genutzt werden. Dazu gehören Umkleiden, Sanitärbereiche, sowie Werkräume des Gymnasiums sowie eine Wärmeübergabestation des Blockheizkraftwerks, das neben dem Schulgebäude auch das benachbarte alte Hallenbad heizte.

Ob der Abriss der Sporthalle und des Hallenbades gemeinsam ausgeschrieben werden soll, sei noch nicht entschieden, sagt Schley. Eventuell könne das wirtschaftliche Vorteile bringen. Eine weitere Zeitverzögerung werde es deswegen aber nicht geben, versichert sie. Das steht auch für Elternsprecherin Britt Cordes außer Frage. „In zwei Jahren muss die Halle stehen, dann haben wir deutlich mehr Schüler, weil alle wieder das Abitur nach neun Jahren machen“, sagt sie.

Von Kathrin Götze

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