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Neustadt In Mandelsloh stehen zwei Baugebiete zur Wahl
Umland Neustadt In Mandelsloh stehen zwei Baugebiete zur Wahl
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00:19 04.02.2019
Die GEG hat ein Baugebiet zwischen Friedhof und Einkaufszentrum entworfen. Quelle: Grafik: Amparo Llorens-Gracia
Mandelsloh

Plötzlich geht alles ganz schnell: Innerhalb kurzer Zeit sind die Wohngrundstücke im neuen Mandelsloher Baugebiet „Wiklohstraße West“ verkauft worden. Um den Bedarf weiterhin zu decken, könnte gleich das nächste neue Baugebiet ausgewiesen werden. Dafür stehen, nach jahrzehntelangem Stillstand, nun sogar zwei größere Grundstücke nahe der Ortsmitte zur Verfügung.

Direkt hinter dem Penny-Markt, südlich des Friedhofs, ist nach einem Bebauungsvorschlag der Grundstücksentwicklungsgesellschaft GEG (Eigentümer sind die städtischen Wirtschaftsbetriebe und die Hannover Region Grundstücksgesellschaft) Platz für mehr als 40 Häuser, jeweils für eine,. zwei oder mehrere Familien. Hinter dem Einkaufsmarkt könnten demnach einige kleinere Gewerbeeinheiten eine Art Puffer zum Wohngebiet bilden. Gen Süden sieht die Gesellschaft sogar noch Erweiterungsmöglichkeiten – insgesamt stünden dort 3,8 Hektar zur Verfügung. Dieses Gebiet, Wiekfeld genannt, läge in direkter Nachbarschaft zu Einkaufsmöglichkeiten, Seniorenpflegeheim, Schule und Kindergarten.

Nördlich der Straße Steinhagen liegt das Gebiet der Hannoverschen Volksbank Projektentwicklung. Quelle: Grafik: Amparo Llorens-Gracia

Die zweite Möglichkeit bieten die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen des ehemaligen Stuke-Hofs in der Ortsmitte, 5,1 Hektar nördlich der Straße Steinhagen. Für diese Flächen hat die Hannoversche Volksbank Projektentwicklung (HVP) einen Bebauungsvorschlag geliefert, der mehr als 50 Gebäude vorsieht, in der Mitte überdies einen Dorfanger oder Spielplatz. Im Norden des Gebiets sollten demnach Mehrfamilienhäuser den Abschluss bilden. Wichtig für die Erschließung ist aus Sicht der Stadtplaner ein Fußweg, der vom nördlichen Bereich des Baugebiets zum Einkaufszentrum führt. Der Eigentümer der angrenzenden Flächen habe bereits seine Zustimmung dafür signalisiert, heißt es.

Dennoch sehen die Planer die Fläche Wiekfeld für geeigneter an. Diese sei einerseits zentraler gelegen, und sie brauche auch keinen Spielplatz, der dann gebaut und unterhalten werden müsste, schreiben die Planer in ihrer Vorlage für den Rat. Sie schlagen den Ratsgremien vor, zunächst das Wiekfeld zu entwickeln. Beraten wird öffentlich am 14. Februar im Ortsrat Mandelsloh, am 11. März im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss, die Entscheidung fällt der Verwaltungsausschuss am 18. März in nicht öffentlicher Sitzung.

Mandelsloh hat Nachholbedarf bei der Siedlungsentwicklung. Über lange Zeit gab es Einschränkungen, weil ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Ortsmitte wirtschaftete, Entwicklung war nur außerhalb der Emissionszonen denkbar. Nun ist der vorherige Eigentümer gestorben, der Erbe will den Betrieb dort nicht weiterführen. Gemeinsam mit Helstorf ist Mandelsloh vom Rat als „kooperierendes Kleinzentrum“ benannt, das mehr Baugrundstücke schaffen darf als kleinere Dörfer mit weniger Infrastruktur. Die Entwicklung in beiden Dörfern soll aber abgestimmt werden.

Von Kathrin Götze

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