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Neustadt Neustädter Schulen verstärken die Zusammenarbeit
Umland Neustadt

Neustädter Schulen verstärken ihre Zusammenarbeit

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16:24 20.09.2019
Roboterprogrammierung ist ein Teilbereich mit dem sich Schüler der KGS an der BBS beschäftigen. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

Die drei Schulzentren in der Kernstadt wollen ihre Zusammenarbeit zukünftig noch weiter ausbauen, um Gymnasialschülern eine bessere Orientierung zu geben und den späteren Weg in den Berufsalltag zu erleichtern. „Wir haben in Neustadt eine besondere Schullandschaft. Diese Möglichkeit sollten wir nutzen“, sagt Uwe Backs, Leiter der Berufsbildende Schule Neustadt (BBS). Gemeinsam mit seinen Kollegen Burkhard Jonck von der Kooperative Gesamtschule Neustadt (KGS) und Reinhard Sell vom Gymnasium Neustadt und vielen Lehrern aus verschiedenen Fachbereichen hat er eine neue Form der Projektwoche ins Leben gerufen.

Dabei sammeln die Gymnasiasten eine Woche lang in verschiedenen Projekten Erfahrungen in der Berufsschule. „Wir möchten den Schülern die Möglichkeit geben, sich in Bereichen auszuprobieren, die vielleicht nicht direkt im Fokus der gymnasialen Ausbildung stehen. Berufsorientierung ist in dieser Schulform ebenso wichtig wie in der Haupt- oder Realschule“, sagt Christin Mager, eine der Projektleiterinnen.

Gymnasiasten gehen jeweils eine Woche zur Berufsschule

Für das BBS-Kollegium dauert das Pilotprojekt insgesamt zwei Wochen. In der ersten waren Gymnasiasten des neunten Jahrgangs von der KGS ihre Gäste, in der zweiten Wochen sollen sich 56 Schüler des achten Jahrgangs des Gymnasiums Neustadt jenseits der Bunsenstraße tummeln. Auch für die Berufsschullehrer ist dies eine ungewohnte Situation.

Robotik und Grafik-Design statt Mathe und Englisch

Die Angebote sind für alle Gymnasiasten ähnlich: Robotik und Programmierung können dabei je nach eigenem Interesse ebenso auf dem Lehrplan stehen wie Grafik-Design, Videotechnik oder etwa zeitgemäße Tischlerei. Neue Erkenntnisse gibt es da schnell bei den jungen Teilnehmern. „Tischlern ist gar nicht mehr so ein Knochenjob wie früher“, sagte einer der Schüler während der Abschlusspräsentation der KGS am Freitag. Die Arbeit an professionellen CNC-Fräsen stelle ihre Ansprüche auf anderen Gebieten. Das habe er sich anders vorgestellt, sagt der Junge. Ihm habe die Arbeit Spaß gemacht, besonders die im Team.

Schüler der KGS präsentieren die Ergebnisse ihres Projekts in der Aula der BBS. Quelle: Mirko Bartels

Ergebnisse sollen evaluiert werden

„Die BBS hat Möglichkeiten, die uns einfach nicht zur Verfügung stehen“, sagt KGS-Leiter Jonck. Für Schüler die in der Berufsschule nicht das passende Angebot fanden, gab es Alternativen aus dem Kollegium der KGS. Die Beteiligten wollen ihre Erfahrungen nach Ende des Projektphase sammeln und auswerten. Dann wird entschieden, ob es weitere Projekte dieser Art geben wird.

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Von Mirko Bartels

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