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Neustadt Straße der Kinderrechte wird verlängert
Umland Neustadt Straße der Kinderrechte wird verlängert
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16:01 19.06.2018
Schaffen Bewusstsein für Kinderrechte: Schirmherrin Caren Marks (Fünfte von rechts, MdB) freut sich über das Engagement von Kunstschulen aus Neustadt, Wunstorf und der Wedemark sowie der finanziellen Unterstützung. Quelle: Patricia Chadde
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Wedemark / Neustadt / Wunstorf

Als Schulleiter der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark hat Bernd Tschirch bereits vor 18 Jahren mit Mitstreitern die „Straße der Kinderrechte“ in der Gemeinde initiiert. Die dann von Jugendlichen geschaffenen Skulpturen weisen seither als „Kunst im öffentlichen Raum“ auf dieses gesellschaftliche Thema hin.

Jetzt soll das Wedemärker Pilotprojekt verlängert werden. Über Neustadt und Wunstorf - beide Städte bilden mit der Wedemark die Leader-Region Meer & Moor. Für diese Kooperation der drei örtlichen Kunstschulen gibt es nun Geld von der Europäischen Union. Sie übernimmt 80 Prozent der Kosten in Höhe von 61.000 Euro. „Die noch fehlenden 20 Prozent werden von der VR-Stiftung gerne übernommen“, kündigt Bernd Müntz, Vorstandsmitglied der Hannoverschen Volksbank, bei einem Termin in Mellendorf an.

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Welche Bedeutung das Projekt indes hat, erläuterte Caren Marks als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium: „Ich bin der Überzeugung, dass sich Kinderrechte im Bewusstsein der Gesellschaft eindrucksvoller verankern lassen, wenn sie auch wahrnehmbar sind.“ Die geplante Erweiterung bezeichnete sie als konstruktiven Weg. Dieser Meinung sind auch Neustadts stellvertretende Bürgermeisterin Christina Schlicker, Wunstorfs Erster Stadtrat Carsten Piellusch sowie Wedemarks Bürgermeister Helge Zychlinski. Und Standorte stehen schon fest: in Steinhude und im Butteramt, in Neustadt sind das Balneon in der Kernstadt, Mandelsloh und Otternhagen ausgewählt.

Die Vertreter der Kunstschulen bleiben in Sachen Realisation noch vage. Wer sich beteiligen kann, ob Schulen, Vereine, Gruppen oder einzelne Kinder steht ebenso noch nicht fest, wie die Namen der Künstler, die die Betreuung übernehmen können. Mit Hochdruck soll in den nächsten Wochen daran gearbeitet werden, Ergebnisse nach den Sommerferien vorliegen.

Von Patricia Chadde