BIs und Politik kämpfen für Erdkabel
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20:36 10.06.2014
Von Kim Gallop
Bereits jetzt verläuft nördlich von Ingeln-Oesselse eine Hochspannungsleitung. Quelle: Junker
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Pattensen/Giften

Artikel 11 muss neu gefasst werden - das ist von Bedeutung sowohl für Strecken parallel zu vorhandenen Stromleitungen wie zwischen Schulenburg und Jeinsen als auch, wenn der eigentlich vorgeschriebene Mindestabstand zur Bebauung unterschritten wird. Der Entwurf der EEG-Novelle wird im Ausschuss für Energie und Wirtschaft in Berlin am 24. Juni abschließend beraten und soll Ende Juni im Bundestag beschlossen werden.

Für eine Erdverkabelung kämpfen derzeit mehrere Bürgerinititativen (BI) wie die BI Jeinsen und die BI Barnten-Giften sowie die Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch (SPD, Laatzen) und Bernd Westphal (SPD, Hildesheim). Westphal ist Mitglied im Fachausschuss. „Es ist mein Ziel, dass Artikel 11 geändert wird“, sagte er gestern, „aber wir müssen dafür eine parlamentarische Mehrheit finden.“ Miersch sagte, er arbeite mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth für das gemeinsame Ziel. „Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt keinen Grund für Entwarnung.“

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Schon angesichts des Zeitdrucks sei es notwendig, alle für das Thema zu sensibilisieren. Die BI Jeinsen werde in ihren Bemühungen nicht nachlassen, sagte Sprecher Dieter Alm. Die Mitglieder seien sich mit Vertretern anderer BIs einig, dass die Brisanz von den meisten betroffenen Kommunen immer noch unterschätzt werde. So hätten an einem Treffen in Jeinsen am Donnerstag nur wenige der 37 eingeladenen Bürgermeister teilgenommen. Ebenso enttäuschend sei es, dass von 112 angeschriebenen Bundestagsabgeordneten nur Miersch und Flachsbarth reagiert hätten. „Wir werden nach der Bundestagsentscheidung nochmals die Landtagsabgeordneten anschreiben“, kündigte Alm an. Denn das EEG muss auch durch den Bundesrat.

Kim Gallop 10.06.2014
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Kim Gallop 06.06.2014
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