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00:15 06.02.2016
Von Kim Gallop
Alle Schulturnhallen werden von der Stadt auf die Unterbringung von Flüchtlingen geprüft - auch die in Hüpede.
Alle Schulturnhallen werden von der Stadt auf die Unterbringung von Flüchtlingen geprüft - auch die in Hüpede. Quelle: Kim Gallop
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Pattensen

Die Stadt werde allein im ersten Quartal 150 Flüchtlinge zugewiesen bekommen. Es sei aber kaum noch Wohnraum vorhanden."Wir gucken weiter, was wir mieten oder kaufen können", versicherte Laszinski. Schließlich müsse es auch das Ziel sein, die Menschen aus Notunterkünften wie Turnhallen so bald wie möglich wieder heraus zu bekommen.

Die technische Prüfung aller Turnhallen ist abgeschlossen. Welche Halle als erste belegt wird, wollte kein Vertreter der Stadtverwaltung öffentlich sagen. Wenn die Entscheidung gefallen sei, würden erst Politik, Schulleitung, Elternvertreter und Sportvereine informiert, ergänzte Laszinski. Zunächst müsse noch der Vertrag mit dem Betreiber der Flüchtlingsunterkunft geschlossen werden. Dieser Vertrag werde mit der Region Hannover abgestimmt, weil die Stadt die Unterbringung stellvertretend für die Region wahrnehme.

Die Stadt bemühe sich parallel auch um andere Lösungen zur Flüchtlingsunterbringung, sagte der Erste Stadtrat Axel Müller. Doch diese dauerten etwas länger. Nach wie vor stehe die Stadt in Kontakt mit einem Investor, der nach dem sogenannten KSG-Modell Wohnhäuser errichten wolle. Diese würden zunächst mit Flüchtlingen belegt und später, etwa nach zehn Jahren, auch an andere Interessenten vermietet.

02.02.2016
Kim Gallop 05.02.2016
Kim Gallop 05.02.2016