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00:28 21.06.2018
14 Jugendliche kamen mit dem Rettungswagen in Krankenhaus. Quelle: Arno Burgi (dpa)
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Pattensen/Goslar

Alle erkrankten Konfirmanden sind seit Montagmittag aus dem Krankenhaus entlassen und wieder zu Hause. Das teilte gestern Jörg Claaßen mit, Regionaldiakon des Kirchenkreises Laatzen-Springe. Eine Teil einer Gruppe von Konfirmanden aus Hüpede, Jeinsen, Pattensen, Schulenburg und Gestorf war bei einer Konfirmandenfreizeit in Goslar erkrankt. 14 der insgesamt 92 Jugendlichen hatte eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Die Ursache der Magenverstimmung ist noch nicht bekannt.

Die Jugendlichen und ihre 21 Betreuer – vier Pastoren, Claaßen und einige Ehrenamtliche – hatten seit Mittwoch in einer Herberge in Goslar gewohnt, Sonntagmittag wollten alle gemeinsam mit dem Zug nach Hause fahren. Nach Auskunft von Claaßen klagten die ersten Konfirmanden am Samstagabend über Übelkeit, in der Nacht zu Sonntag ging es immer mehr Konfirmanden so schlecht, dass die Betreuer den Rettungsdienst riefen. 14 Jugendliche kamen sofort ins Krankenhaus, elf weitere konnten in der Herberge medizinisch versorgt werden. Auch einigen der erwachsenen Betreuer ging es nach Auskunft von Claaßen nicht gut.

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Die Eltern wurden im Laufe des Sonntag – so weit sie erreichbar waren - telefonisch über die Ereignisse verständigt. Die meisten Eltern hätten besonnen reagiert, sagte Claaßen auf Nachfrage. „Einige wenige haben sich aufgeregt. Glücklich ist keiner von uns darüber, was geschehen ist“, ergänzte er. Am Sonntag sind die meisten Teilnehmer der Freizeit wie geplant mit der Bahn nach Hause gefahren. Seit Montagmittag sind auch die Jugendlichen, die im Krankenhaus aufgenommen worden waren, wieder zu Hause. Das Gesundheitsamt des Landkreises Goslar untersucht den Vorfall und hat Lebensmittelproben gesichert. Das Ergebnis soll nicht vor Ende der Woche vorliegen.

Von Kim Gallop