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Pattensen „Am Amtshof“ in Schulenburg können bald die ersten Häuser gebaut werden
Umland Pattensen

Pattensen: „Am Amtshof“ in Schulenburg können bald die ersten Häuser gebaut werden

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19:14 17.07.2019
Willkommen: Das Baugebiet ,,Am Amtshof“ entsteht am Ortsausgang von Pattensen-Schulenburg in Richtung Adensen. Quelle: Kim Gallop
Schulenburg

Beim Neubaugebiet „Am Amtshof“ in Pattensen-Schulenburg startet mit den Erdarbeiten in Kürze die nächste Bauphase. Das teilte auf Anfrage die Heinz von Heiden Unternehmensgruppe mit Sitz in Isernhagen mit. Dafür wird zunächst der überflüssig gewordene Bauzaun entfernt. Schon bald sollen die ersten Häuser in Bau gehen, sagte ein Sprecher der Unternehmensgruppe, ohne Details zum Zeitplan zu nennen.

Auf der rund 20.000 Quadratmeter großen Fläche, die früher die Gärtnerei Brinkmann genutzt hat, ist am Ortsausgang Richtung Adensen Platz für 20 Grundstücke. Sie sollen mit einer Fläche zwischen jeweils gut 700 und 900 Quadratmetern recht großzügig ausfallen und Platz für jeweils ein Einfamilienhaus mit maximal 1,5 Geschossen bieten. Der Erschließungsträger ist die Deutsche Bauwelten GmbH, die zu Heinz von Heiden gehört. Diese Firma, die Massivhäuser unterschiedlicher Formen und Größen anbietet, wird auch die Bebauung übernehmen.

Der Bauzaun am Neubaugebiet ,,Am Amtshof" in Pattensen-Schulenburg soll demnächst abgebaut werden. Quelle: Kim Gallop

Vermarktung der Gründstücke hat begonnen

Die Vermarktung der Grundstücke hat begonnen – und das Interesse der Bauwilligen ist nach Angaben des Unternehmens groß. „Es laufen viele Gespräche“, sagte Julia Mischke von der Marketingabteilung der Deutsche Bauwelten. Allerdings müssten sich junge Familien gerade angesichts der steigenden Preise für Immobilien und Handwerkerleistungen die Finanzierung gut überlegen, ergänzte sie. Dazu komme als Besonderheit, dass die Bauherren das Grundstück und ihr Haus komplett kaufen („schlüsselfertig“) mit allen dazu gehörenden Kosten. Entsprechend aufwändig seien die Vertragsverhandlungen und die aufzustellenden Verträge, die auch sämtliche Nebenabsprachen enthalten. „Das dauert eben.“

Der erste Spatenstich war Mitte September 2018 in Anwesenheit von Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann und Ortsbürgermeisterin Svenja Blume gefeiert worden. Die erste große Bauphase wurde im Frühjahr 2019 abgeschlossen: Die Baustraße ist angelegt, und alle Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser, Abwasser und Strom sind verlegt worden. Auch die Telekom und htp waren tätig – der Telefon- und Internetanbieter htp hat ein Glasfasernetz für schnelles Internet bereitgestellt.

Erstes Neubaugebiet seit 20 Jahren

Rat, Stadtverwaltung und Ortsrat Schulenburg begrüßten das Neubauprojekt. Ortsbürgermeisterin Blume freute sich auf die Neubürger für Schulenburg und merkte an, dass es das erste Neubaugebiet seit 20 Jahren im zweitgrößten Stadtteil von Pattensen ist. Bürgermeisterin Schumann lobte zudem die geplante lockere Bebauung mit großen Grünflächen, womit der ländliche Charakter des Bereichs erhalten werden soll. Auch das geplante Regenrückhaltebecken soll begrünt werden.

Der Ortsrat Schulenburg hatte angeregt, in der Nähe des Baugebiets einen Halt des Schulbusses nach Sarstedt an der vorhandenen Haltestelle Kurze Straße einrichten zu lassen. Ortsratsmitglied Christian Pervelz begründete seinen Vorschlag damit, dass sich die nächste entsprechende Schulbus-Haltestelle erst am Haltepunkt Denkmal befindet.

Platz für Einfamilienhäuser oder Bungalows

Die Hausbaufirma Heinz von Heiden wirbt unter anderem mit den großzügigen Grundstücken, der Nähe zur Natur und der guten Infrastruktur in Schulenburg und Pattensen. Die angebotenen Häuser haben eine Wohnfläche von 129, 146 oder 169 Quadratmetern. Die Bungalows bieten 124 oder 147 Quadratmeter und könnten barrierefreies Wohnen ermöglichen. Mehr Infos gibt es unter www.heinzvonheiden.de im Internet oder unter (0511) 7284437 per Telefon.

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Der Ortsrat Schulenburg begrüßte, dass nicht nur in der Kernstadt Bauland ausgewiesen wird. Bedenken, dass durch die Nähe eines Industrieunternehmens zum Baugebiet Konflikte entstehen können, wurden durch ein Schallschutzgutachten ausgeräumt.

Von Kim Gallop

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