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Pattensen Tore spielen beim MSC-Benefizspiel eine Nebenrolle
Umland Pattensen

Pattensen: Benefizspiel des MSC für gestorbenen Andreas Schaper

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17:11 29.10.2019
Tschüss Andi: Die Motoballspieler des MSC Pattensen nehmen bei einem Benefizspiel Abschied von ihrem langjährigen Sportleiter Andreas Schaper. Quelle: Achim von Lüderitz
Pattensen

Eigentlich war alles wie immer, auf dem Sportplatz des MSC Pattensen: Die Motoren der wendigen Motorräder, die ebenso zum Motoball gehören wie der große Lederball, verbreiteten am Sonntagnachmittag einen höllischen Lärm. Mit atemberaubendem Tempo (bis zu 60 Stundenkilometer) fuhren die gut gepolsterten Akteure kreuz und quer über das Spielfeld, jeder ging an die eigene Leistungsgrenze und die der getunten Maschinen.

Aber irgendwie war es dann doch ganz anders, denn es traten zwei Mannschaften aus Pattensen gegeneinander an, die Tore spielten nur eine Nebenrolle, und vor allem einer fehlte: Sportleiter Andreas Schaper. Er war Anfang Oktober im Alter von nur 37 Jahren an Leukämie gestorben. Für seine Frau und die drei minderjährigen Kinder hatten Vorstand, Mitglieder und ehemalige Weggefährten kurzfristig ein Benefizspiel organisiert, das nun auf dem Sportplatz an der Rudolf-Harbig-Straße ausgetragen wurde.

Dröhnende Motoren, atemberaubendes Tempo: Aber einer fehlt in der MSC-Familie. Quelle: Achim von Lüderitz

Zum Erlös aus dem Eintritt kommen noch Spenden

„Die meisten können immer noch nicht fassen, dass Andreas nicht mehr plötzlich auftaucht und sich um die letzten Einzelheiten kümmert“, sagt der zweite Vorsitzende Thomas Budzinski. Obwohl ihm der Verlust eines tollen Sportfreundes noch immer nahe geht, freute er sich über 303 Zuschauer, die jeweils 5 Euro für die Eintrittskarte am Kassenhäuschen entrichteten. „Dazu kamen noch zahlreiche Spenden, sodass der endgültige Erlös des Benefizspiels noch nicht feststeht“, sagte Budzinski.

Vermutlich wird das Geld am Sonnabend, 9. November, beim Wurst- und Grünkohlessen des MSC übergeben. „Das war ein Termin, der in Andis Kalender immer einen festen Platz hatte“, sagte einer seiner ehemaligen Mitspieler in seiner tiefschwarzen Kluft. Diesmal wird er nicht dabei sein, aber anstoßen wollen sie trotzdem. In Erinnerung an und ganz im Sinne von Andreas Schaper.

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Von Achim von Lüderitz

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