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Pattensen Die Sanierung im Bad ist abgeschlossen – zehn Wochen später als geplant
Umland Pattensen

Pattensen: Die Sanierungen im Bad sind abgeschlossen

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07:00 30.11.2019
Beide Hallenbadbecken im Pattenser Bad stehen den Besuchern wieder zur Verfügung. Quelle: Stephanie Zerm
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Pattensen-Mitte

Zehn Wochen später als ursprünglich geplant sind die Sanierungen im Pattenser Bad nahezu abgeschlossen. Das hat Fred Oeltermann, Geschäftsführer der gemeinnützigen Hallen- und Freibad GmbH mitgeteilt. Das Lehrschwimmbecken und das Schwimmerbecken stehen den Kunden ab sofort wieder zur Verfügung. Lediglich die Einstiegstreppe, die Starterblöcke und die Rutsche müssen noch angepasst werden.

Stadt genehmigt zusätzliche 200.000 Euro

Nicht nur die Sanierungszeit konnte nicht eingehalten werden. Auch die Kosten sind höher als erwartet. Zu den ursprünglich geplanten 340.000 Euro musste der Rat noch eine außerplanmäßige Ausgabe von 200.000 Euro bewilligen. Ob das Geld vollständig benötigt wurde, kann der Erste Stadtrat und Leiter des Fachbereichs Bau, Axel Müller, noch nicht sagen. „Es liegen noch nicht alle Rechnungen vollständig vor“, teilt er auf Anfrage mit.

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Eigentlich sollten bei den am 1. Juli begonnenen Arbeiten im Zeitraum von sechs Wochen nur die Beckenköpfe in beiden Hallenbadbecken saniert werden. Doch bereits Mitte August stand fest: Das wird nicht gelingen. Bei den Arbeiten mussten teilweise auch die um die Becken herumlaufenden Rohre demontiert werden. Dabei stellte sich heraus, dass diese nahezu komplett undicht waren. Dadurch traten zum Teil aggressive Stoffe aus, die auch Materialien im Keller beschädigten. Nahezu die gesamte Verrohrung im Bad musste erneuert werden.

Erhebliche Einnahmeausfälle für die Bad-GmbH

Die lange Sanierungsdauer und die damit einhergehenden Einnahmeausfälle hatten für das Bad auch finanzielle Folgen. „Wir hatten das Freibad dieses Jahr bereits länger als üblich bis Ende September geöffnet“, sagt Oeltermann. Immerhin konnte das Lehrschwimmbecken dann am 14. Oktober wieder geöffnet werden, so dass unter anderem Schwimmkurse wieder angeboten wurden. Dennoch gab es laut Oeltermann „erhebliche Einnahmeausfälle“ zu verzeichnen. Die GmbH hatte deshalb als einmaligen Betriebskostenzuschuss 55.000 Euro bei der Stadt beantragt. Die Stadt zahlt bereits jährlich einen Betriebszuschuss von 200.000 Euro. Der Rat stimmte dem einmaligen Zuschuss in seiner Sitzung Mitte November zu.

Im nächsten Jahr soll die große Rutsche erneuert werden

Für das nächste Jahr seien keine größeren Sanierungen geplant, sagt Oeltermann. Das Bad habe bei der Stadt lediglich die Sanierung der großen Rutsche beantragt. Mittelfristig müsse das 46 Jahre alte Gebäude sicherlich saniert werden. „Wir haben es jetzt bei der Beckenkopfsanierung gesehen: Wenn man zu lange wartet, gibt es Kollateralschäden“, sagt Oeltermann. Auch Müller, hatte in einer Sitzung des Finanzausschusses bereits darauf hingewiesen: „Die Technik im Bad ist in großen Teilen modernisiert. Was mir Sorgen macht ist die Gebäudesubstanz.“

Das Hallenbad ist mittwochs von 9 bis 19 Uhr, donnerstags von 9 bis 15 Uhr, freitags von 9 bis 20 Uhr, sonnabends von 12 bis 18 Uhr und sonntags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Montags und dienstags steht das Becken Vereinen und Schulen zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,50 Euro und für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 2 Euro.

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