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Pattensen Schüler testen ihr Englisch in New York
Umland Pattensen

Pattensen: Ernst-Reuter-Schule organisiert erstes Sprachendorf

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18:18 24.06.2019
Beim Sprachendorfprojekt lassen sich (von links) Frederik (13) und Johannes (14) von Jona (17) und Henrike (16) über typische Ne-York- und USA-Souvenirs beraten. Quelle: Torsten Lippelt
Pattensen-Mitte

Rund 130 Achtklässler des Real- und Gymnasialzweigs der Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen haben sich vergangene Woche auf eine nur wenige Stunden dauernde Sprachreise in die US-Weltmetropole New York begeben. Das ging relativ einfach, fand der Ausflug doch im Auditorium, im zweiten Obergeschoss des Schulgebäudes, während eines sogenannten Sprachendorfes statt.

Als Sprachendorfprojekt reisen 130 Schüler für einen Vormittag von Pattensen nach New York City. Quelle: Torsten Lippelt

„Um den Schülerinnen und Schülern möglichst viele authentische Möglichkeiten zum Gebrauch der Fremdsprache anzubieten, eignet sich ein Sprachendorf besonders“, betont Martin Bastkowski, der KGS-Fachbereichsleiter Fremdsprachen, den dahinterstehenden pädagogischen Ansatz.

New-Yorker-Bürger werden vom elften Jahrgang gespielt

Klassen- und schulzweigübergreifend schlüpften die Achtklässler aus zwei Realschul- und drei Gymnasialklassen in die Rolle von New-York-Besuchern, die dann in verschiedenen Situationen die Möglichkeit erhielten, ihre Englischkenntnisse gegenüber den Einheimischen zu erproben. Als „echte“ New Yorker Bürger spielten dabei KGS-Elftklässler mit.

An insgesamt zwölf Stationen konnten die Teilnehmer alltagstypische Situationen meistern und ihre Sprach- und Hörkompetenz schulen. Das abwechslungsreiche Spektrum reichte dabei von der Buchung eines Hotelzimmers über die Planung eines Ausfluges bis hin zum Einkauf von Souvenirs. Bei diesem berieten unter anderem die Elftklässlerinnen Jona (17) und Henrike (16) den 13-jährigen Frederik und den 14-jährigen Johannes fachgerecht zu T-Shirts und anderen Erinnerungsstücken.

Zwölf Stationen sind im Sprachendorf aufgebaut. Quelle: Torsten Lippelt

„Das Sprachendorf wird im Kontext zum Unterrichtsthema USA für den achten Jahrgang angeboten“, erläutert Englischlehrerin Helena Garnatz das Konzept. Die Schüler besuchen in Gruppen insgesamt sechs der zwölf angebotenen Stationen und dokumentieren ihre Lernerfolge. „Innerhalb der jeweiligen Klasse erfolgt danach eine Auswertung, bei der die Lernenden zunächst reflektieren sollen und anschließend Verbesserungswünsche äußern können, um das Sprachendorfprojekt langfristig und erfolgreich an der Ernst-Reuter-Schule zu etablieren“, sagt Bastkowski und hofft auf eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr.

Dann soll das Sprachendorf möglichst multilingual, also auch in Spanisch und Französisch, angeboten werden. „Das Wichtigste ist, dass die Schüler Freude daran haben, Sprachen zu lernen. Ein Sprachendorf wie dieser New-York-Besuch bietet dabei die Möglichkeit, in nachgestellten Alltagssituationen möglichst authentisch Englisch zu sprechen“, so Bastkowski weiter, der selbst vor zwei Jahren entsprechende Unterrichts- und Sprachmaterialien dafür veröffentlicht hat.

Von Torsten Lippelt

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