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Pattensen Große Übung: Feuerwehr evakuiert die KGS
Umland Pattensen Große Übung: Feuerwehr evakuiert die KGS
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14:53 08.03.2019
Feuerwehr auf dem Gelände der KGS: ein Blick aus dem Korb der Drehleiter. Quelle: Feuerwehr/Steiger
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Pattensen

Bei einer Evakuierungsübung an der Ernst-Reuter-Schule (KGS) und der Calenberger Schule in Pattensen haben am Donnerstagmittag etwa 1000 Schüler und Lehrer sowie 54 Rettungskräfte den Ernstfall geprobt. Die Ortsfeuerwehr Pattensen macht jedes Jahr Übungen im und am Schulzentrum am Platz St. Aubin. Da die KGS einen Neubau hat, waren bei dieser groß angelegten Übung aber alle acht Ortsfeuerwehren beteiligt.  

Nur die Schulleitungen waren vorab über die Übung informiert. Gegen 12.30 Uhr wurde durch die Schulhausmeister Waldemar Krause und Alexander Riedel der Feueralarm über zwei Druckknopfmelder in den Schulgebäuden der KGS ausgelöst. Gleichzeitig lief, neben dem akustischen Gebäudealarm, eine automatisierte Meldung bei der Einsatzleitstelle der Region Hannover auf. „Die Alarmierung über digitale Meldeempfänger erreichte die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Pattensen nur Sekunden später“, teilte Stadtfeuerwehrsprecher Thorsten Steiger mit.

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Bei einer großangelegten Feuerwehrübung wurden am Donnerstag die KGS und die Calenberger Schule in Pattensen evakuiert. Alle acht Ortsfeuerwehren waren im Einsatz.

Teils noch während der Anfahrt und teils bei der Ankunft der Pattenser Ortsfeuerwehr am Platz St. Aubin, wurden alle sieben weiteren Ortsfeuerwehren vom Einsatzleiter Ulrich Fleischmann, dem Ortsbrandmeister von Pattensen, „nachalarmiert“. Vorrangiges Ziel der Einsatzkräfte war es zunächst, die 910 Schüler, 80 Lehrkräfte sowie 10 weitere Angestellte im Schulbetrieb zum Sammelplatz auf dem Sportplatz zu geleiten. Ein weiteres Ziel der Übung war, dass möglichst viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr die neue Gebäudestruktur der KGS kennenlernen: Der Neubau ist seit Januar 2017 in Betrieb. Deshalb simulierten die Feuerwehrleute – aufgeteilt in Trupps - anschließend die Durchsuchung des gesamten Schulgebäudes nach vermeintlich „vermissten Personen“.

Die Suchtrupps werden nach Lageplan aufgeteilt. Quelle: Feuerwehr/Steiger

Die Einsatzleitung der Feuerwehr zeigte sich mit dem gesamten Übungsablauf sehr zufrieden. Es gab keinerlei Probleme bei der Evakuierung der im Vorfeld nicht über die Übung informierten Schüler. „In der Hoffnung, dass eine reale Evakuierung nie notwendig wird, ist es gut zu wissen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften und der Schulleitung und den Lehrkräften funktioniert“ sagte Fleischmann. KGS-Sprecher Andreas Ulrich teilte im Namen der KGS-Schulleitung mit, dass die Evakuierungsübung „reibungslos funktioniert“ habe.

Alle acht Ortsfeuerwehren waren vor Ort

In dieser Stärke war die Feuerwehr im Einsatz: Ortsfeuerwehr Pattensen mit 6 Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften; Ortsfeuerwehr Oerie mit 1 Fahrzeug und 6 Einsatzkräften; Ortsfeuerwehr Reden mit 1 Fahrzeug und 5 Einsatzkräften; Ortsfeuerwehr Vardegötzen mit 1 Fahrzeug und 3 Einsatzkräften; Ortsfeuerwehr Schulenburg/Leine mit 2 Fahrzeugen und 5 Einsatzkräften; Ortsfeuerwehr Koldingen mit 1 Fahrzeug und 4 Einsatzkräften; Ortsfeuerwehr Hüpede mit 1 Fahrzeug und 8 Einsatzkräften und Ortsfeuerwehr Jeinsen mit 1 Fahrzeug und 3 Einsatzkräften. Außerdem war der Rettungsdienst mit 2 Fahrzeugen und 4 Einsatzkräften vor Ort.

Von Kim Gallop