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Pattensen Grünes Tal und Neuer Weg: Gutachter sollen Straßen prüfen
Umland Pattensen Grünes Tal und Neuer Weg: Gutachter sollen Straßen prüfen
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16:34 22.03.2019
Die Straße Grünes Tal in Schulenburg, eine Tempo-30-Zone, ist über die Jahre mehrfach geflickt worden. Quelle: Kim Gallop (Archiv)
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Pattensen-Mitte/Schulenburg

Jedes Jahr stellt die Stadt Pattensen eine Prioritätenliste auf, welche Straßen saniert werden sollen. Häufig ein heikles Thema, weil meist die Anlieger nach der Straßenausbaubeitragssatzung einen Teil der Arbeiten bezahlen müssen. Unter anderem sollen Grünes Tag (Schulenburg) und Neuer Weg (Pattensen-Mitte) saniert werden. Die SPD hat zu diesen und weiteren Straßen andere und weniger aufwendige Maßnahmen vorgeschlagen.

Als im Ortsrat Pattensen darüber diskutiert wurde, betonten Axel Müller, Erster Stadtrat und Leiter des Baubereichs, ebenso wie Diana Bergmann, Ingenieurin im Baubereich, dass sie den ursprünglich angedachten Umfang der Sanierung aus fachlichen Gründen für notwendig halten. Ortsratsmitglied Peter Soluk (CDU) sagte schließlich, er wolle der Stadtverwaltung gerne glauben, sei aber verunsichert. Er stellte den Antrag, die Entscheidung über Grünes Tal und Neuer Weg zu verschieben. Er beantragte zusätzlich, dass ein externer Gutachter prüft, nach welchen Standards die Straßen ausgebaut werden. Der Vorschlag wurde einstimmig beschlossen.

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Im Ortsrat Schulenberg stellte Christian Möller (CDU) einen gleichlautenden Antrag, den das Schulenburger Gremium ebenfalls einstimmig beschloss. In einem Zusatzantrag der CDU wurde die Stadt gebeten, zu prüfen, ob Grünes Tal wegen des Bus- und Schwerlastverkehrs als Ortsdurchfahrt kategorisiert werden kann. Die Prüfung soll durch das Aufstellen eines Verkehrsmessgeräts unterstützt werden. Auch dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen.

Als die Drucksache im Bauausschuss behandelt wurde, informierte Müller die Mitglieder über die Beschlüsse der Ortsräte. Das unabhängige Gutachten werde „nicht so teuer“, sagte Müller, weil den Ingenieuren alle Fakten zur Verfügung gestellt würden. „Natürlich können sie sich beide Straßen auch vor Ort selbst ansehen.“ Im Bauausschuss wurde diese Vorgehensweise einhellig begrüßt.

Von Kim Gallop

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